Beate Uhse Sachwalter sieht Chancen für Sanierung

Nach der Insolvenz des Erotik-Unternehmens Beate Uhse sieht der vorläufige Sachwalter Sven-Holger Undritz gute Chancen für eine Sanierung des Unternehmens. Dafür will er in den nächsten Wochen Gespräche führen.

Das Gericht hat vorläufig einer Insolvenz in Eigenverwaltung zugestimmt. Quelle: dpa

FlensburgDer im Insolvenzverfahren des Erotik-Unternehmens Beate Uhse eingesetzte vorläufige Sachwalter Sven-Holger Undritz sieht Chancen für eine Sanierung des Unternehmens. „Beate Uhse hat mit dem Insolvenzantrag den richtigen Schritt gemacht, um die angestrebte Sanierung der Unternehmensgruppe erfolgreich umzusetzen“, sagte Undritz nach einer Mitteilung vom Montag. „Wir werden in den nächsten Wochen Gespräche führen und die verschiedenen Möglichkeiten ausloten, um dieses Traditionsunternehmen zu erhalten.“ Undritz aus der Kanzlei White&Case gilt als einer der führenden deutschen Insolvenzexperten.

Das Amtsgericht hatte am Freitag dem Antrag des Unternehmens entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet. Damit bleibt der Vorstand im Amt und behält einen großen Teil der Verfügungsgewalt über das Unternehmen. „Nur wenn eine realistische Chance auf eine nachhaltige Sanierung des Unternehmens besteht, stimmt das Gericht dieser Form des Insolvenzverfahrens zu“, sagte der juristische Berater des Vorstands, Justus von Buchwaldt.

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