Beneful Hundefutter Nestlé-Tochter soll Hunde vergiftet haben

Die Sammelklage eines US-Hundehalters sorgt beim Schweizer Nestlé-Konzern für Ungemach. Der Vorwurf: Purina-Beneful-Futter soll Tausende Hunde vergiftet haben. Das Unternehmen wehrt sich gegen die Vorwürfe.

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Der Tod einer Englischen Bulldogge namens Dozer wird für den Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé zum Problem. Der Halter Frank Lucido hat eine Sammelklage gegen Nestlés Tierfuttertochter Purina eingereicht und wirft dem Unternehmen darin vor, für Tausende weitere Todes- und Krankheitsfälle von Hunden in den vergangenen Jahren verantwortlich zu sein.

Obwohl das Unternehmen die Vorwürfe bestreitet, schlägt die Klage bereits Wellen. Die großen US-Fernsehsender und Zeitungen berichten und dürften kaum dazu beitragen, den Absatz von Purina in den nächsten Wochen zu steigern.

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Hintergrund: Bulldogge Dozer starb Anfang Januar in Kalifornien. Weil zeitgleich auch zwei andere Hunde des Klägers Lucido erkrankten, ließ er den toten Hund ärztlich untersuchen. Die Obduktion ergab Anzeichen von Magenblutungen. Auch die Leber soll starke Verletzungen aufgewiesen haben, geht laut US-Medienberichten aus der Klageschrift hervor.

Der Kläger macht dafür eine Vergiftung verantwortlich, die angeblich durch das Beneful Trockenfutter hervorgerufen worden sein soll und fordert nun fünf Millionen Dollar Schadenersatz von dem Unternehmen.

Laut der Klage gebe es bereits mehr als 3000 Online-Beschwerden von anderen Hundehaltern, deren Tiere nach der Fütterung mit dem Hundefutter Vergiftungssymptome gezeigt hätten.

Ein Unternehmenssprecher betrachtet die Klage zwar als „haltlos“ und kündigte an, die Marke verteidigen zu wollen, die zum Opfer falscher und irreführender Verdächtigungen geworden sein. Doch der Imageschaden dürfte schon jetzt erheblich sein.

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