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Bilanz H&M klagt über höhere Kosten

Der Gewinn der schwedischen Modekette Hennes & Mauritz ist im abgelaufenen Geschäftsjahr um fünf Prozent gewachsen. Auch der Umsatz legte zu. Doch ein Kostenpunkt belastet die Bilanz.

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H&M ist weltweit auf Expansionskurs Quelle: dpa

Stockholm Der schwedische Modehersteller Hennes & Mauritz hat trotz höherer Rohstoffkosten im ersten Quartal seinen Gewinn um fünf Prozent gesteigert. Er betrug in den drei Monaten von Dezember bis Februar 2,74 Milliarden schwedische Kronen (309 Millionen Euro), wie H&M am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen einen Gewinn von 2,62 Milliarden Kronen ausgewiesen. 

Der Umsatz stieg auf 27,8 Milliarden Kronen gegenüber 24,5 Milliarden vor einem Jahr. Die Steigerung setzte sich im März fort. Das Unternehmen habe trotz höherer Kosten die Preise stabil gehalten, erklärte H&M. Gestiegen seien besonders die Preise für Baumwolle, aber auch die langfristigen Investitionen hätten die Kosten in die Höhe getrieben, sagte der H&M-Vorstandsvorsitzende Karl-Johan Persson. 

Er kündigte die Gründung einer neuen Kette im nächsten Jahr an. Nach dem Vorbild der 2007 gegründeten, höherwertigen Linie COS solle die neue Kette unabhängig sein und das Angebot der Gruppe ergänzen, erklärte Persson. „Wir haben großes Vertrauen in diese neue Marke, und wir sehen beträchtliches Potenzial für weitere Initiativen.“ Bis Ende des Jahres sind weitere Filialen in Bulgarien, Lettland, Malaysia, Mexiko und über ein Franchise auch in Thailand geplant.

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