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Billig-Flieger Wizz Air reagiert auf Streiks und schraubt Jahresziel nach unten

Um zwei Prozent hat die Airline Wizz Air sein Jahresziel korrigiert. Der Grund: Steigende Kerosinpreise und massive europaweite Streiks.

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Wizz Air hat sein ursprünglich erwartetes Jahresziel runterschrauben müssen. Quelle: Reuters

Budapest Die ungarische Billig-Fluglinie Wizz Air bekommt neben den gestiegenen Kerosinpreisen auch die Streiks der Fluglotsen in Europa zu spüren und hat daher ihre Jahresziele gekappt. Statt eines 20-prozentigen Kapazitätswachstums rechnet die Gesellschaft nun mit einem Plus von 18 Prozent, wie Wizz Air am Mittwoch mitteilte.

Die europäischen Fluggesellschaften stehen in diesem Jahr wegen der zahlreichen Flugstreichungen infolge der Streiks, insbesondere in Frankreich, unter Druck. Ryanair, Easyjet, Wizz und IAG reichten am Dienstag bei der Europäischen Kommission Beschwerde gegen Frankreich ein, wo Beschäftigte des öffentlichen Dienstes mit Streiks gegen die Wirtschaftsreformen der Regierung protestieren.

Wizz Air, die vor allem Passagiere in Mittel- und Osteuropa bedient, hat bislang dank eines wachsenden Anteils von Airbus A321-Flugzeugen, die sparsamer sind und mehr Passagiere befördern, die Kosten niedrig halten können. Im ersten Quartal (per 30. Juni) des laufenden Bilanzjahres ging der Gewinn jedoch um 14 Prozent auf 50 Millionen Euro zurück.

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