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Billy aus dem Netz Ikea will auch online Möbelliebling werden

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Bruchquoten verringern

Was die Deutschen online kaufen
Blumen Quelle: dpa
Telekommunikation/Handy Quelle: dapd
Platz 8: Haushaltsgeräte Quelle: obs
Möbel, Sofa Quelle: Screenshot
Platz 1: Kleidung Quelle: dpa
Modelleisenbahn Quelle: dpa/dpaweb
Bücher Online-Versandhandel Quelle: Screenshot

Ikea gibt sich trotz der zahlreichen Konkurrenz entspannt: "Wir wollten das Geschäft, die Infrastruktur, gut organisieren und sauber aufbauen. Es ist etwas anderes, ob man Bücher und Kleidung verschickt oder Möbel. Dahinter steckt eine hochkomplexe Lager- und Logistikwirtschaft. Daran haben wir lange gearbeitet - und damit den Grund gelegt, jetzt anzugreifen", erklärt Ikea-Deutschland-Chef Betzel.

Die Retourenquote, die alle Onlinehändler so fürchten, ist im Möbelgeschäft weitaus geringer. Home24-Chef Cipolla berichtet von deutlich weniger als zehn Prozent. Viel problematischer für die Händler ist dagegen die Möbeln heil bis zum Kunden zu bringen. Im ersten Geschäftsjahr zog sich home24 den Ärger der Kunden zu, weil Teile beschädigt oder nicht im versprochenen Zeitfenster geliefert wurden. Mittlerweile hat man den Versand besser im Griff. Cipolla: „Wenn ich unsere Bruchquote im Vergleich zu unseren Mitbewerbern sehe, bin ich sehr zufrieden. Allerdings sehen wir im Interesse unserer Kunden nach wie vor Verbesserungspotenzial.“

Ikea - Daten und Fakten

In Zukunft, da ist sich E-Commerce-Experte Heinemann sicher, werden nur die Händler wettbewerbsfähig bleiben, die es schaffen die Kunden auf allen Kanälen - im stationären wie im Online-Handel mit gutem Service und einer sinnvollen Verknüpfung der verschiedenen Verkaufsmöglichkeiten anzusprechen.

Handel



"Es ist doch völlig klar, dass Kunden von E-Commerce nur Vorteile haben, die sie nicht mehr hergeben werden. Sie wollen Technik benutzen und werden sich ihre Vorteile nie wieder nehmen lassen: beispielsweise unbegrenzten Informationszugang, Transparenz und Effizienz. Die Kunden wollen das so! Ignorieren und weitermachen wie bisher funktioniert nicht. Seine Kunden zu verstehen, sollte der Anspruch eines Händlers sein. Aus diesem Verständnis heraus sollte er Mehrwerte für seinen Kunden und damit Geschäft für sich generieren."

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