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Bis 2026 Adidas verlängert Vertrag mit Vorstandschef Rorsted

Kasper Rorsted steht seit Oktober 2016 an der Adidas-Spitze. Quelle: dpa

Adidas wird den Vertrag von Konzernchef Kasper Rorsted um fünf weitere Jahre verlängern. Rorsted sei es gelungen, „Adidas und seine Mitarbeiter gesund und sicher durch diese beispiellose Krise zu führen“.

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Kasper Rorsted wird für fünf weitere Jahre an der Spitze des Sportartikelherstellers Adidas stehen. Der im kommenden Jahr auslaufende Vertrag sei bis zum 31. Juli 2026 verlängert worden, teilte das Dax-Unternehmen am Dienstag in Herzogenaurach mit. Rorsted ist seit August 2016 Mitglied des Vorstands und seit Oktober 2016 Vorstandsvorsitzender.

Gerade in Zeiten der Coronapandemie seien „Kontinuität und Führungsstärke“ gefragt, sagte der scheidende Aufsichtsratschef Igor Landau. Dabei habe man auch den 2021 beginnenden neuen strategischen Zyklus im Blick. Rorsted und seinem Team sei es zudem gelungen, „Adidas und seine Mitarbeiter gesund und sicher durch diese beispiellose Krise zu führen“. Nachfolger des scheidenden Aufsichtsratschefs Landau soll Bertelsmann-Chef Thomas Rabe werden. Er ist bisher Stellvertreter des Franzosen und soll nach der Hauptversammlung am kommenden Dienstag (11. August) den Vorsitz des Gremiums übernehmen.

Der erfolgsverwöhnte Konzern hatte für Schlagzeilen gesorgt, als er im Frühjahr angesichts milliardenschwerer Umsatzausfälle während der Coronapandemie einen Staatskredit über drei Milliarden Euro aufnahm und ankündigte, die Mietzahlungen für die geschlossenen eigenen Läden auszusetzen. Adidas ruderte bei den Mieten später zurück und entschuldigte sich.

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Da er stets brillante Zahlen vorlegt, gilt Adidas-Chef Kasper Rorsted als Ausnahmemanager. Es überrascht also wenig, dass Adidas den Vertrag mit Rorstedt nun um fünf Jahre verlängert. Aber der Streit um Ladenmieten und die Schwäche seines alten Arbeitgebers Henkel wecken zunehmend Zweifel. Rorsted, sagen seine Kritiker, habe nur ein Ziel. Lesen Sie die Geschichte hier.

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