Brandindex

McDonald's und H&M leiden kaum

Der Druck auf Marken und Unternehmen durch Medienberichte und soziale Kanäle wächst stark. Doch nicht jede Berichterstattung führt zu enttäuschten Verbrauchern.

ARD Programm Quelle: dpa

Kaum mehr zu zählen sind die zahlreichen Skandale und Missgeschicke, die sich in sozialen Netzwerken wie Facebook ereignen und die betroffenen Unternehmen Kummer bereitet haben. An den häufig übereilt und ungeschickt wirkenden Reaktionen vieler Betroffener wird deutlich, wie schwer sich viele Unternehmen mit dem Wandel der Kommunikation tun. Die Medien nehmen solche Fälle dankbar auf und erzeugen ihrerseits mit neuen Formaten wie etwa dem Markencheck der ARD für weiteren Druck.

Wie eine aktuelle Markenanalyse auf Basis des Markenmonitors YouGov BrandIndex allerdings zeigt, sorgte der ARD-Markencheck nicht zu einer größeren Schwächung der betroffenen Marken. Unter die Lupe genommen wurden in der sehr erfolgreichen Sendereihe bislang die Marken Lidl, McDonald’s und H&M. Mit hohen Einschaltquoten erreicht die Sendung eine enorme Aufmerksamkeit. So wurde auch von anderen Medien prominent über die Ergebnisse des Markenchecks berichtet.

Beispiel H&M: Verglichen wurde die schwedische Marke mit Konkurrenten wie Kik, Esprit oder C&A. Zwar konnte die ARD auch einige positive Eigenschaften von H&M nennen, doch spätestens als es um die Zulieferbetriebe des Textilriesens ging, war die Kritik groß. Zwar halte sich H&M nach eigenen Angaben an die jeweiligen Vorschriften vor Ort, die Arbeitsbedingungen seien jedoch schlecht. Dies versuchten die Macher der Sendung in emotionaler Weise zu verdeutlichen: So erläuterten die Redakteure die Situation einer Näherin aus einem Slum in Bangladesch.

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