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Container-SeefahrtReederei Maersk plant Konzernumbau und Stellenkürzungen

Von der Umstrukturierung sollen bis zu 27.000 Beschäftigte betroffen sein. Die Umbaupläne umfassen auch die 2017 übernommene Reederei Hamburg Süd. 01.09.2020 - 13:26 Uhr

Die weltgrößte Cotainerreederei hatte zuletzt ihre Jahresziele angehoben.

Foto: Reuters

Die weltgrößte Containerreederei Maersk plant eine umfassende Umstrukturierung samt Stellenabbau. Wie viele Jobs wegfallen werden, ließ der dänische Mutterkonzern der Reederei Hamburg Süd am Dienstag offen. Eine Sprecherin sagte lediglich, von den insgesamt rund 80.000 Beschäftigten würden von der Umstrukturierung zwischen 26.000 und 27.000 betroffen sein. In einer Email an die Mitarbeiter hatte Vorstandsmitglied Vincent Clerc zuvor erklärt: „Die Vereinfachung der Organisation wird sich leider auf Jobs auswirken.“

Die Umbaupläne würden unter anderem auch die 2017 von Oetker übernommene Reederei Hamburg Süd betreffen. Sie soll zwar als Marke erhalten bleiben, die technische Abwicklung aber mit der von Maersk zusammengelegt werden. „Indem wir die Produktteams näher zusammenbringen, verbessern wir die Abstimmung untereinander und erreichen, entsprechend den Bedürfnissen unserer Kunden, eine bessere Markenpositionierung“, erklärte Clerc.

Im Rahmen der Umstrukturierung sollen auch das Damco-Speditionsgeschäft und die auf Afrika ausgerichtete Fluggesellschaft Safmarine bis Ende des Jahres in Maersk integriert werden, und ihre Marken dann verschwinden.


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Maersk hatte 2017 nach Schätzungen des Branchendienstes Alphaliner annähernd fünf Milliarden Dollar für Hamburg Süd auf den Tisch gelegt. Die 1871 gegründete „Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG“ (Hamburg Süd) ist gemessen nach der Transportkapazität die siebtgrößte Containerreederei der Welt und liegt einen Platz hinter Hapag-Lloyd.

Maersk hatte zuletzt seine Jahresziele angehoben, nachdem im zweiten Quartal das operative Ergebnis (Ebitda) aufgrund höherer Frachtraten und gesunkener Kraftstoffpreise um ein Viertel auf 1,7 Milliarden Euro in die Höhe schnellte.

rtr
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