Containerreederei Hapag-Lloyd hebt Jahresprognose dank hoher Frachtraten deutlich an

Die durchschnittliche Frachtrate stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 80 Prozent. Pandemie und der Ukraine-Krieg bleiben aber Unsicherheitsfaktoren.

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Im ersten Quartal erzielte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 4,3 Milliarden Euro. Quelle: dpa

Die Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd wird nach einem starken ersten Quartal optimistischer für das Gesamtjahr. Auf Basis des aktuellen Geschäftsverlaufs dürfte auch das zweite Quartal über den bisherigen Erwartungen liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit.

Deshalb hebt das Management seine Jahresprognose an und erwartet nun ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 11,7 bis 13,6 Milliarden Euro. Bislang lag die Spanne bei 8,9 bis 10,7 Milliarden Euro. Die Prognose sei wegen der andauernden Corona-Pandemie sowie dem Krieg in der Ukraine jedoch mit hohen Unsicherheiten behaftet.

Im ersten Quartal erzielte das Unternehmen einen operativen Gewinn von 4,3 Milliarden Euro, das ist mehr als dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Die Transportmenge lag laut den vorläufigen Zahlen mit rund drei Millionen 20-Fuß-Standardcontainer (TEU) zwar auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Zugleich stieg jedoch die durchschnittliche Frachtrate zum Vorjahreszeitraum um 80 Prozent.

Die endgültigen Quartalszahlen will Hapag-Lloyd am 12. Mai vorlegen.

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