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Deutsche Bahn Berufung von Vorständen wohl erneut geplatzt

Güterbahn-Chef Jürgen Wilder wird offenbar nicht zum Logistik-Vorstand der Deutschen Bahn befördert. Laut einem Agenturbericht ist die Sitzung des Aufsichtsrats erneut geplatzt. Auch weitere Personalien bleiben offen.

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Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn hat weiterhin offene Stellen im Management zu besetzen. Quelle: dpa

Berlin Das Ringen um die Besetzung von drei neuen Vorstandsposten bei der Deutschen Bahn nimmt nach Informationen aus dem Aufsichtsrat kein Ende. „Die Sitzung zur Berufung der Vorstände an diesem Donnerstag wird abgesagt“, sagte ein Mitglied des Gremiums am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Damit kann Güterbahn-Chef Jürgen Wilder erneut nicht zum Vorstand für die gesamte Logistik des Staatskonzerns befördert werden.

Bereits im Sommer war wegen des Widerstandes von Arbeitnehmervertretern und auch SPD-Mitgliedern im Aufsichtsrat eine Sitzung kurzfristig abgesagt worden. Jetzt ist auch der neue Versuch gescheitert. In den nächsten Wochen solle es eine Sondersitzung des Gremiums geben, hieß es. Wilder werde aber voraussichtlich nicht nochmal als Kandidat benannt.

Auf Eis gelegt sind damit aber auch zwei weitere Personalien: Die für das Ressort Technik und Digitales vorgesehene Aachener Professorin Sabina Jeschke kann ihren Posten ebenso wenig antreten wie der neue Arbeitsdirektor. Dies sollte der bisherige Personalvorstand der Telekom-Deutschland-Tochter, Martin Seiler, werden.

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