Deutsche Bahn Wieder Panne auf neuer ICE-Strecke

Schon bei der Eröffnung der neuen Schnellfahrstrecke Berlin-München kam es zu Problemen, nun gibt es auch am ersten regulären Betriebstag Verspätungen. Einer der Züge brauchte so zwei Stunden länger als geplant.

Noch hat die Schnellstrecke München-Berlin mit Problemen zu kämpfen. Quelle: dpa

MünchenBereits am ersten regulären Betriebstag der neuen Schnellfahrstrecke Berlin-München hat sich ein ICE wegen eines technischen Problems stark verspätet. Der Zug musste deswegen am Sonntag in Nürnberg etwa 20 Minuten lang halten, durfte danach zwar weiterfahren - aber nicht auf der neuen Strecke, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn erklärte. Es ist nicht die erste Panne, seit Eröffnung der neuen Bahn-Fernstrecke.

Man habe sich dafür entschieden, den verspäteten ICE auf der alten Strecke weiterfahren zu lassen, um die Hochgeschwindigkeits-Route für nachfolgende Züge freizuhalten, sagte der Sprecher. Die Fahrgäste sollten über Würzburg nach Erfurt gebracht werden und dort am Nachmittag in einen neuen Zug umsteigen.

In einem Ersatz-ICE sollte es dann über Halle nach Berlin gehen. Der Sprecher rechnete damit, dass die Fahrgäste dadurch gut zwei Stunden später als geplant in der Hauptstadt ankommen sollten. Eigentlich hätte der Zug in viereinhalb statt wie bisher in sechs Stunden nach Berlin sprinten sollen.

Ein ICE mit zahlreichen Ehrengäste und Journalisten an Bord musste bereits am Freitag auf dem Rückweg von Berlin nach München mehrmals anhalten. Der Zug hatte rund sechs Stunden für die Fahrt gebraucht.

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