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Deutsche Bahn Zahl der ICE-Ausfälle hat sich fast halbiert

Im ersten Quartal sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich weniger Fernzüge ausgefallen. Die Bahn erklärt den Rückgang mit dem Ausbau der ICE-Flotte.

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In den ersten drei Monaten dieses Jahres fielen insgesamt rund ein Prozent aller Fernzüge aus, „das entspricht circa 900 von 75.000 Fahrten“. Quelle: dpa

Berlin Die Zahl der Ausfälle von Fernzügen bei der Deutschen Bahn hat sich im ersten Geschäftsquartal dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu halbiert. „Von April bis Juni 2019 fielen im Mittel 0,8 Prozent der ICE-Züge und 0,7 Prozent der IC-Züge pro Tag auf dem gesamten Laufweg ersatzlos aus“, schreibt die Bundesregierung als Antwort auf eine Frage des FDP-Abgeordneten Torsten Herbst. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet.

In den ersten drei Monaten dieses Jahres – von Januar bis März – fielen insgesamt rund ein Prozent aller Fernzüge aus, „das entspricht circa 900 von 75.000 Fahrten“, heißt es in einer weiteren Antwort.

Als Ursachen für die Ausfälle nennt die Bundesregierung externe Faktoren wie das Wetter als auch betriebliche und technische Gründe. Für den Juni, in dem Hitzeperioden und schwere Unwetter die Pünktlichkeitsquote der Bahn auf knapp unter 70 Prozent fallen ließen, lagen indes keine Zahlen über Zugausfälle vor.

Die Bahn erklärte auf Anfrage den deutlichen Rückgang im ersten Geschäftsquartal mit dem Ausbau der ICE-Flotte über den „kontinuierlichen Zulauf der neuen ICE 4- und IC 2-Züge“. Täglich seien mehr als 225 ICE-Züge im Einsatz.

Mehr: Erstattungen für Verspätungen und Zugausfälle haben sich seit 2014 verdoppelt.

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