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Deutsche Modeindustrie Starkes Plus bei Berufskleidung sorgt für Aufwind

Arbeitskleidung Quelle: dpa

Der Modeverband GermanFashion vermeldet für 2017 steigende Gesamtumsätze. Besonders das florierende Exportgeschäft sorgt für den Anstieg.

Die deutsche Modeindustrie ist im Aufwind. Vor allem dank eines florierenden Exportgeschäfts steigerten die Hersteller ihre Gesamtumsätze 2017 nach Schätzungen des Modeverbandes GermanFashion um 2,5 Prozent auf rund 12 Milliarden Euro.

„Die Talsohle der letzten Jahre scheint durchschritten zu sein,“ sagte der Präsident des Branchenverbandes, Gerd Oliver Seidensticker, am Montag in Düsseldorf. Im laufenden Jahr rechnet er angesichts der bislang guten Auftragseingänge mit einer ähnlichen Entwicklung wie 2017. „Wir sind verhalten optimistisch“, sagte Seidensticker.

Wachstumstreiber war 2017 nicht in erster Linie das Geschäft mit Mode. Die klassische Oberbekleidung legte lediglich um ein Prozent zu. Zuwächse gab es vor allem im Geschäft mit Arbeits- und Berufskleidung. Hier stiegen die Umsätze um satte 27,6 Prozent. „Die insgesamt gute Konjunktur in Deutschland hat direkten Einfluss auf dieses Segment“, betonte Hauptgeschäftsführer Thomas Lange.

Immer wichtiger wird für die deutsche Modeindustrie das Exportgeschäft. Der Anteil der Ausfuhren liegt inzwischen bei mehr als 40 Prozent. Wichtigste Abnehmerländer sind die Schweiz, Österreich und die Niederlande. Doch auch in Großbritannien ist Mode „made in Germany“ beliebt. Vom Brexit sei bisher nichts zu spüren, sagte Lange. Auch in Russland verzeichneten die deutschen Hersteller 2017 erstmals wieder Umsatzzuwächse.

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