Deutschlands größte Privatbrauerei Krombacher wächst gegen Branchentrend

Der deutsche Biermarkt ist im vergangenen Jahr geschrumpft. Das bekam auch Krombacher beim Fassbierabsatz zu spüren. Der Gesamtausstoß der Gruppe ist dennoch gestiegen – ein Wachstumsträger sind alkoholfreie Produkte.

Der Ausstoß von Krombacher Pils nahm um 1,2 Prozent auf gut 4,4 Millionen Hektoliter zu. Quelle: obs

Kreuztal-KrombachDeutschlands größte Privatbrauerei Krombacher wächst gegen den wieder rückläufigen Branchentrend. Der Gesamtausstoß der Gruppe inklusive der Erfrischungsgetränke um die Marke Schweppes stieg 2017 um 2,5 Prozent und damit erstmals über die Marke von sieben Millionen Hektoliter, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Der Gruppenumsatz nahm noch stärker zu - um 3,6 Prozent auf gut 772 Millionen Euro.

Ein Wachstumsträger sind alkoholfreie Produkte, die ein Drittel des Gesamtausstoßes ausmachen und die weiter an Bedeutung gewinnen. Die Erfrischungsgetränke-Sparte erzielte ein Ausstoßplus von 4,6 Prozent.

Auch im Stammgeschäft Bier legte das Familienunternehmen aus dem Siegerland zu. Der Ausstoß von Krombacher Pils nahm um 1,2 Prozent auf gut 4,4 Millionen Hektoliter zu. Jedes zehnte in Deutschland getrunkene Pils komme aus Krombach. Die Biersparte, zu der auch Fassbrause und Vitamalz gehören, steigerte den Absatz um 2,1 Prozent.

Der deutsche Biermarkt sei 2017 hingegen um 2 Prozent geschrumpft. Dass gerade auf dem Land Gaststätten dicht machen, bekam Krombacher beim Fassbierabsatz zu spüren. Dieser sei gesunken. Mitte März 2018 erhöht Krombacher wie schon angekündigt die Abgabepreise für Flaschenbiere.

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