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Documenta Konzeptlose Kunst in Kassel

Die Documenta ist traditionell eine Plattform für oft schwer verdauliche Arbeiten weitgehend unbekannter Künstler. Viele verschwinden nach der 100-tägigen Ausstellung in der Versenkung – aber einige legen in der hessischen Provinz den Grundstein für eine große Karriere. Ein Wegweiser durch den Kasseler Kunstdschungel.

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Die Highlights der 13. Documenta
Industriell gefertigte Gebrauchsgegenstände – hier Jalousien – stehen oft im Mittelpunkt der Arbeiten, die die südkoreanische Künstlerin Haegue Yang fertigt. Quelle: dapd
Gemäldezyklus „Fatigues“ Quelle: dapd
Bilderserie „Observations“ Quelle: AP
Buchskulptur Quelle: dapd
Begrünter MüllFür die Installation mit dem bezeichnenden Titel „Waste not“ hatte Song Dong einst Gegenstände aus dem Haushalt seiner verstorbenen Mutter versammelt und ausgestellt. Für die Documenta ließ er mitten in der Karlsaue vor der Orangerie einen riesigen Haufen aus Bauschutt auftürmen und unter Sand und Erde begraben. Um den Betrachter mit seiner Skulptur „Doing nothing garden“ zum gepflegten Nichtstun einzuladen Quelle: dpa
Frau mit Irokesenfrisur säugt Ferkel Quelle: dpa
Volles RohrAls Ein-Mann-Orchester bietet der launige Amerikaner Llyn Foulkes ein sinnliches Gegenprogramm zur eher kopflastigen Kunst der Documenta. Der 78-Jährige gibt in den ersten Wochen im 2. Stock des Fridericianums Konzerte auf seiner bizarren Musikmaschine, frei nach seinem Motto: „Malerei ist meine Qual, Musik meine Freude." Quelle: dapd

Im Schneidersitz hockt die junge Frau auf einem riesigen, acht Meter langen künstlichen Knochen, ihr Kopf ist bis auf einen schmalen Haarstreifen in der Mitte kahl geschoren. In ihrem Schoß liegt ein Ferkel, das sie mit ihrer linken Brust säugt: Die skurrile Konstellation ist Teil einer riesigen Skulptur, geschaffen vom argentinischen Künstler Adrián Villar Rojas, platziert auf den Terrassen vor dem Weinberg in Kassel.

Mitten in der Karlsaue, Kassels grüner Lunge, ragt ein weiteres Kunstwerk in den Himmel: ein riesiger Erdhügel, bereits vor Monaten aufgeschüttet, inzwischen mit Gras und Büschen bewachsen. Unter der scheinbar so malerischen Oberfläche verbirgt sich ein gigantischer Müllhaufen aus Bauschutt. Kunst, erdacht vom Chinesen Song Dong.

Die wichtigsten Infos zur d13

Der 32-jährige Argentinier Villar Rojas und der 45-jährige Chinese Song Dong gehören zur Heerschar der knapp 200 Künstler, deren Arbeiten zu Hunderten bis Mitte September auf der Documenta 13 in Kassel zu sehen sein werden. Bis zu einer Million Besucher, so hoffen die Organisatoren, werden in den kommenden 100 Tagen über das riesige Areal pilgern, um die neuesten Strömungen der weltweiten Kunstszene zu erfassen oder zumindest zu bestaunen. Und sich, mutmaßlich, beim Schlendern über die als weltweit wichtigster Gradmesser der globalen Kunstszene geltende Schau immer wieder die gleiche Frage zu stellen: Ist das Kunst? Oder kann das weg?

Die künstlerischen Leiter als neue Stars

Dass dieser alte Kalauer sowohl dem in Kunstfragen eher ungeübten als auch dem routinierten Betrachter zeitgenössischer Werke beim Besuch der diesjährigen Documenta häufiger in den Sinn kommen könnte als etwa beim traditionellen Besuch von Museen oder Kunstmessen, ist dem traditionellen Selbstverständnis einer jeden Documenta geschuldet, an die sich noch jeder Chefkurator gehalten hat: erstens möglichst lange möglichst wenig verraten über die ausgewählten Künstler – auch in diesem Jahr wurde die Liste offiziell erst drei Tage vor der offiziellen Eröffnung bestätigt. Zweitens schlagzeilenträchtig und philosophisch beschlagen die Welt erklären, gern mit diversen Seitenhieben gegen die so verachtete kapitalistisch-konsumistische Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Und, drittens, besonders wichtig: den jeweils gängigen Kunstbegriff nicht nur abzubilden, sondern zu erweitern.

Auf der teuersten Kunstmesse der Welt
Es ist die teuerste Kunstmesse der Welt: Bis zum 25. März präsentiert sich dem Besucher auf der The European Fine Art Fair (TEFAF) eine Schatzkammer der Kunst, die weltweit ihresgleichen sucht. Ein Rundgang über die Messe, deren Glanzlichte die gesamte Kulturgeschichte umspannen. Quelle: dpa
1. Marmornes FriesbandDieses seltene attische marmorne Friesband  aus Lotusblüten und Palmetten stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und gelangt nun aus einer Privatsammlung beim Kölner Antikenhändler Gordian Weber in den Verkauf. Preis 160 000 Euro.
2. Schwarzer MarmorkopfDieser schwarze Marmorkopf zeigt das Antlitz Livias, Gattin des römischen Kaisers Augustus und eine der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit. Die seltene, 35 Zentimeter hohe Büste entstand 50 n.Chr. und steht bei der Kunsthändlerin Mieke Zilverberg aus Amsterdam für zwei Millionen Euro zum Verkauf.
3. Rubens, KreuzigungsszeneSchon kurz nach Eröffnung der Messe fand diese Kreuzigungsszene von Peter Paul Rubens aus dem späten 17. Jahrhundert einen Liebhaber. Beim Münchner Händler Konrad Bernheimer für 3,5 Millionen Euro taxiert, ging das Gemälde in eine deutsche Privatsammlung
4. Gerrit Dou „Dame am Virginal“Dicke Schmutzschichten hatten dieses Meisterwerk bedeckt, das Händler Johnny van Haeften als Meisterwerk von Gerrit Dou ausmachte, einem Schüler Rembrandts. 1927 war es von dem legendären Kunsthändler Joseph Duveen an einen kanadischen Sammler für 25 000 US-Dollar verkauft worden, jetzt soll es umgerechnet mehr als 4,8 Millionen Euro kosten.
5. László Moholoy-Nagy „Sicht vom Funkturm Berlin im Winter“Diese spektakuläre Aufnahme des ungarischen  Fotografen László Moholoy-Nagy zeigt eine Berliner Winterlandschaft, aufgenommen zwischen 1928 und 1930 aus der Vogelperspektive des Funkturms.  Das Stück ist Teil einer 22 Arbeiten umfassenden japanischen Privatsammlung, die die Berliner Galerie Kicken als Gesamtkonvolut für 500 000 Euro anbietet.
6. Uecker NagelkissenDieses Nagelkissen von Günther Uecker entstand 1965 stammt aus der Privatsammlung des Künstlers. Der belgische Kunsthändler Axel Vervoordt, der mit Uecker seit Jahrzehnten befreundet ist, bietet es für 280 000 Euro zum Verkauf – bevorzugt an eine „exquisite Privatsammlung“.

Wie man gerade Letzteres auch fast sechs Jahrzehnte nach der ersten Documenta 1955 und einem Dutzend Vorgängern auf dem Kuratorenposten immer noch weiter auf die Spitze treiben kann, demonstriert seit rund dreieinhalb Jahren Carolyn Christov-Bakargiev. Die heute 54-jährige Amerikanerin wurde im Winter 2008 von einer Findungskommission zur Documenta-Chefkuratorin berufen. Dieses Gremium von Kunstkennern wird seit Ende der Siebzigerjahre traditionell vom amtierenden Documenta-Geschäftsführer bestückt, mit Direktoren und Kuratoren aus den als führend geltenden Kunstinstitutionen weltweit. Eine verantwortungsvolle Aufgabe – gilt doch, spätestens seitdem Harald Szeemann der Documenta 5 im Jahr 1972 seinen Stempel aufdrückte, zunehmend nicht mehr der Künstler als Star der Veranstaltung, sondern deren künstlerischer Leiter.

Wie sieht mein Hund die Kunst

Die teuersten Bilder unterm Hammer
Das Gemälde "Nafea faa ipoipo?", 1892 von Paul Gauguin gemalt, ist Gerüchten zufolge das teuerste Gemälde der Welt. Quelle: AP
Künstler: Andy Warhol Werk: Self-Portrait (1963-1964) Versteigert am: 11. Mai 2011, bei Christie's in New York, USA Auktionspreis: 34.250.000 US-Dollar Quelle: Christie's
Künstler: Egon Schiele Werk: Häuser mit bunter Wäsche (1914) Versteigert am: 22. Juni 2011, bei Sotheby's in London, Großbritannien Auktionspreis: 35.681.800 US-Dollar Quelle: Sotheby's
Künstler: Gustav Klimt Werk: Litzlberg am Attersee (1914/1915) Versteigert am: 02. November 2011, bei Sotheby's in New York, USA Auktionspreis: 36.000.000 US-Dollar Quelle: Sotheby's
Künstler: Pablo Picasso Werk: La Lecture (1932) Versteigert am: 02. August 2011, bei Sotheby's in London, Großbritannien Auktionspreis: 36.274.500 US-Dollar Quelle: Sotheby's
Künstler: Beihong Xu Werk: Cultivation on the peaceful land (1951) Versteigert am: 05. Dezember 2011, bei Poly International Auction Co., in Beijing, China Auktionspreis: 36.679.200 US-Dollar Quelle: Poly International Auction Co.
Künstler: Francesco Guardi Werk: Venedig, eine Ansicht der Rialto-Brücke, nach Norden schauend, von der Fondamenta del Carbon (1768) Versteigert am: 06. Juli 2011, bei Sotheby's in London, Großbritannien Auktionspreis: 38.256.120 US-Dollar Quelle: Sotheby's

Erst recht 40 Jahre später: Im unmittelbaren Umfeld der frisch gekürten Chefin mutierte der sperrige Name der rotblond gelockten Tochter eines bulgarischen Arztes und einer italienischen Archäologin bald zu CCB – ein Kürzel, das nicht von ungefähr wie das einer radikalen Partei anmutet, deren strenge Vorsitzende den Diskurs scheinbar freigibt, um ihn gleichzeitig gnadenlos zu dominieren.

So sorgte CCB immer wieder für Erstaunen beim Publikum. Sie protestierte wenige Tage vor der Eröffnung gegen die Präsentation einer überlebensgroßen Statue des Künstlers Stefan Balkenhol, die auf Initiative der katholischen St.Elisabeth-Kirche im obersten Stockwerk des Glockenturms auf einer Kugel balanciert. CCBs Einwand: Sie fühle sich von der Statue „bedroht“. Außerdem, so das apodiktische Urteil aus dem Documenta-Elfenbeinturm, sei „diese Art von Kunst für die Documenta nicht adäquat“.

Zuvor war sie aufgefallen durch die Ankündigung eines Skulpturenparks für Hunde und die Edition eines Hundekalenders, für den Künstler die schönsten Motive ihrer vierbeinigen Lieblinge präsentieren. Dass sie ihren treuen Begleiter Darsi, einen schneeweißen Malteser, zu ihrem Alter Ego erklärte („Ich frage mich: Wie sieht eigentlich mein Hund die Welt? Oder die Kunst?“), schien da nur konsequent.

Was wollen Felsbrocken?

Auch dass CCB Bienen, Sträucher, Erdbeeren mit in ihre Betrachtung von Welt und Kunst einbezog, verwunderte bald keinen mehr. Aber auch vordergründig lebloses Material durfte nicht fehlen: Im Sommer 2010 ließ sie den Documenta-Veteran Giuseppe Penone mitten in der Karlsaue einen dürren Baum mit Fels in der blattlosen Krone aufstellen: „Idee di Pietra“, Ansichten eines Steins nennt der 65-jährige Italiener seine Skulptur – der Baum ein Imitat aus Bronze, an dessen Fuß Penone eine echte Palme in die Erde pflanzte.

CCB lässt auf der Documenta-Homepage nach dem Willen von Felsbrocken fragen. Oder 100 Denker aus Kunst, Wissenschaft, Literatur dünne Notizbücher verfassen, um über die aus ihrer Sicht drängendsten Probleme nachzusinnen: also etwa über die „Mädchenschönschriftaufgabe“, „Worte jenseits der Grammatik“ oder „Die Kontrolle von Konzernen über das Leben“. Heftchen Nummer drei schreibt CCB selbst voll – Gedanken auf 48 Seiten, formuliert als „Brief an einen Freund“, in dem sie auch mit ihrer kuratorischen Leitidee nicht hinterm Berg hält: „Ich verfolge nicht ein einzelnes Konzept, sondern beschäftige mich damit, vielfältige Materialien, Methoden und Erkenntnisse zu dirigieren und zu choreografieren.“

Ausschweifende Umschreibung für 100-prozentige kuratorische Durchlässigkeit. Oder, kurz gesagt: Mein Konzept ist – kein Konzept.

Fehlende Struktur

Das spiegelt auch ein Blick auf die Liste der Künstler wider, die CCB aufgenommen hat: Neben etablierten Vertretern, ewigen Geheimtipps, wiederentdeckten Altmeistern und Newcomern des klassischen Kunstgeschehens finden sich dort in Scharen auch Wissenschaftler, Ökonomen oder Philosophen. Oder Persönlichkeiten wie der bayrische Pfarrer und Apfelkundler Korbinian Aigner (1885–1966), der wegen regimekritischer Predigten von den Nationalsozialisten ins Konzentrationslager Dachau verschleppt wurde. Und dort nicht nur die Apfelsorten K1 bis K4 züchtete, sondern diese auch malte. Mehr als 400 dieser Pflanzenaquarelle sind auf der Documenta ebenso zu sehen wie eine von Aigners Apfelkreationen, gepflanzt vergangenen Oktober vom indianisch-stämmigen US-Künstler und selbst erklärten Apfelfan Jimmy Durham. „Der Apfelbaum“, so Christov-Bakargievs weihevoller Kommentar zur feierlichen Pflanzaktion, „ist Sinnbild der Documenta.“

Wie verquer auch immer die Gründe sein mögen, nach denen die Documenta-Künstler in diesem oder früheren Jahren ausgewählt wurden – klar ist auch: Wer es einmal nach Kassel geschafft hat, ist dem Kunst-Olymp ein gutes Stück näher gekommen. Bei vielen währt die Gunst der Aufmerksamkeit wenig mehr als die 100 Tage Laufzeit der Documenta, bevor sie wieder der Vergessenheit anheimfallen. Ein Schicksal, das auch dem Gros der 188 Künstler nicht erspart bleiben wird, die es in diesem Jahr nach Kassel geschafft haben.

Startschuss für große Karrieren

Doch einige wenige werden von der Documenta 13 profitieren, so wie andere Künstler vor ihnen für immer mit bestimmten Documenta-Ausstellungen assoziiert werden und ihren Weltruf hier begründeten und zementierten. Etwa Joseph Beuys, der mit sieben Berufungen so oft auf der Documenta vertreten war wie außer ihm nur Malerstar Gerhard Richter. Beuys wird dem Publikum auf ewig in Erinnerung bleiben – als Pflanzer von 7000 Eichen, als öffentlicher Diskutant in Fliege und Filzhut, als Boxer mit Jeans und Glatze.

Wer von der Documenta-Teilnahme 2012 profitiert Quelle: Art Report

Oder jüngst Ai Weiwei, der chinesische Universalkünstler, der 2007 1000 Landsleute nach Kassel lotste und allein ihre Anwesenheit zur Kunst deklarierte. Ebenso wie seine riesige Installation aus Türen alter Abbruchhäuser, die wenige Tage nach der Eröffnung im Sturm spektakulär zusammenkrachte. Ais wachsender Popularität tat’s keinen Abbruch – der Aufstieg des Regimekritikers in den Kunst-Olymp nahm seitdem unaufhaltsam seinen Lauf.

Bedeutendste Ausstellung

„Die Documenta ist weiterhin die bedeutendste, von einem Kurator verantwortete und mit einer spezifischen Perspektive aus einem Guss entwickelte Überblicksausstellung“, sagt Max Hollein, Direktor der drei Frankfurter Museen Schirn, Städel und Liebighaus.

Wer von der Documenta-Teilnahme 2007 profitierte Quelle: Art Report

Dass die Teilnahme an diesem 100-Tage-Museum trotz mittlerweile großer Konkurrenz durch Biennalen und große Museumsausstellungen für den einen oder anderen Künstler noch immer der Startschuss für eine große Karriere sein kann, zeigt ein Blick auf den aktuellen Art Report, den Art Logistics exklusiv regelmäßig für die WirtschaftsWoche erstellt: Ai Weiwei verbesserte sich durch seinen spektakulären Documenta-Auftritt um mehr als 1000 Plätze und ist schon nach wenigen Jahren Aufmerksamkeit auf dem Sprung in die 100 erfolgreichsten Künstler aller Zeiten. Der argentinische Bildhauer Villar Rojas machte allein seit 2011 gar mehr als 1500 Plätze gut. Und Ais Landsmann Song Dong kletterte in den vergangenen zwölf Monaten immerhin um knapp 200 Plätze.

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Große Hoffnungen

Sprünge, die auch Roman Ondák anpeilt: Der Slowake nimmt zum ersten Mal an einer Documenta teil. Und ist, von der Deutschen Bank frisch dekoriert zum Künstler des Jahres 2012, schon in aller Munde. Ob als Zeichnung auf Papier, dreidimensionales Objekt an der Wand oder raumgreifende Installation: Der 46-Jährige beschäftigt sich in seinem Werk mit den Grenzen zwischen Kunst und Alltag, verstört den Betrachter durch kleine Eingriffe, die Sehgewohnheiten infrage stellen.

Etwa, wie derzeit in der Berliner Dependance des Guggenheim Museums zu sehen, mit dem Geländer einer Treppe ohne Stufen, einer Türklinke, die er direkt an die Wand montiert. Oder dem Originalflügel einer Boeing 737–500, den er zu einer begehbaren Brücke zwischen zwei Räumen umfunktioniert. Und den Besucher damit zum Zeugen seines eigenen Tabubruchs macht – indem er ihn über den Standard-Schriftzug eines jeden Flugzeugflügels schickt: „Do not walk outside this area.“

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