Drogeriemarkt Schlecker 16 bis 20 Prozent teurer als dm

Exklusiv

Die insolvente Drogeriekette Schlecker ist trotz Sanierungsbemühungen der mit Abstand teuerste Anbieter der Branche.

Schlecker-Schriftzug an einer Schlecker-Filiale Quelle: dpa

Nach einer exklusiven Analyse des Berliner Preisspezialisten GKL Marketing-Marktforschung für die WirtschaftsWoche kosten Markenartikel in den Schlecker-Läden im Durchschnitt rund 16 Prozent mehr als in klassischen dm-Filialen. Im Vergleich zu besonders preisaggressiven dm-Läden beträgt der Abstand sogar mehr als 20 Prozent. Rossmann ist je nach Filialtyp 8 bis 16 Prozent günstiger, Müller rund 14 Prozent preiswerter als Schlecker.

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Für die Untersuchung haben die GKL-Experten Ende Januar 2012 die Preise von 1700 Markenartikeln verglichen und damit sämtliche Produkte erfasst, die es bei allen Anbietern in identischer Form zu kaufen gibt. Aktionsangebote und Eigenmarken blieben außen vor. „Schlecker ist weiterhin der mit Abstand teuerste Anbieter“, sagte GKL-Chef Ulrich Gallinat der WirtschaftsWoche.

Die Drogeriekette habe sich zuletzt regelrecht aus dem Markt gepreist. So kosteten einzelne Standardprodukte wie Zahncreme oder Haarcolorationen sogar 80 Prozent mehr als bei Wettbewerbern.

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