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Einkauf 2.0 Metro hilft „Emmas Enkeln“

Der Einzelhändler Emmas Enkel will das Einkaufen revolutionieren. Kunden können via Smartphone bestellen und den Einkauf nach Hause liefern lassen. Nun greift der Handelskonzern Metro dem Jungunternehmen unter die Arme.

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Der Düsseldorfer Einzelhandels-Startup Emmas Enkel hat mit Vodafone eine virtuelle Einkaufswand realisiert. Die digitale Verkaufsfläche bietet dem Einzelhandel ganz neue Absatzmöglichkeiten. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH

Düsseldorf Die Metro will dem vor drei Jahren gegründeten Nahversorger „Emmas Enkel“ auf die Sprünge helfen. Der Handelskonzern habe sich mit 15 Prozent an dem Jungunternehmen beteiligt, das mit zwei eigenen Läden, einem Franchisenehmer in Berlin und Onlinehandel noch am Anfang steht, teilte Metro-Chef Olaf Koch am Freitag mit. „Wir werden das innovative, junge Handelsunternehmen als Partner bei der Eröffnung weiterer Standorte in deutschen Innenstädten unterstützen,“ sagte er. Zudem werde die Metro-Tochter Real die Läden mit Lebensmitteln, regionalen Frischwaren sowie Haushalts- und Drogerieartikeln beliefern.

Die Ansprüche an die Ladengröße von „Emmas Enkel“ sind mit 50 bis 400 Quadratmetern und 3500 Artikeln anders als bei den großen Nahversorgern wie REWE oder Edeka überschaubar. Neben dem Einkauf an der Ladentheke wie zu Zeiten der „Tante-Emma-Läden“ können Kunden auch via Smartphone und Onlineshop bestellen und ihren Einkauf nach Hause liefern lassen. Am Standort Düsseldorf würden 70 Prozent des Umsatzes über das Online-Geschäft erzielt, sagte Sebastian Diehl, der den Nahversorger 2011 zusammen mit Benjamin Brüser gründete.

Gemeinsam mit der Metro und den bestehenden Mitgesellschaftern, dem Handelsunternehmer Andreas Bremke, dem ehemaligen Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski und Christian Busch vom Modeversandhändler Walbusch „wollen wir in den kommenden Monaten die Expansion in Deutschland rapide beschleunigen“, so Diehl. Zu Details der geplanten Expansion des 2011 gegründeten Unternehmens, wie etwa die Zahl der geplanten Neueröffnungen, hielten sich Diehl und Brüser bedeckt.

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