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Einzelhandel Das Comeback von Marks & Spencer ist ausgebremst

Die Umsätze der britischen Warenhauskette sanken im Weihnachtsgeschäft. Konzernchef Rowe führt das auf ein Problem im Marktumfeld zurück.

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Mark & Spencer: Laues Weihnachtsgeschäft bremst Comeback aus Quelle: Reuters

London Die britische Warenhauskette Marks & Spencer bekommt bei ihrem geplanten Comeback nicht die Kurve. Mitten im wichtigen Weihnachtsgeschäft sanken die Umsätze mit Kleidung und Einrichtungsgegenständen überraschend deutlich, wie das Traditionsunternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Rückgang belief sich demnach in den 13 Wochen vor Jahresende in den bestehenden Geschäften auf 2,4 Prozent.

Konzernchef Steve Rowe betonte, dass der Konzern trotz weiter sinkender Erlöse mit Lebensmitteln bei seinem vor einem Jahr ausgegebenen Plan für eine Trendwende auf Kurs. Er bekräftigte die Jahresziele und führte die jüngste Flaute auf das schwierige Marktumfeld zurück.

Den britischen Einzelhändlern setzen Preisschlachten zu, nicht zuletzt mit Rivalen wie Lidl und Aldi aus Deutschland. Zuletzt verfehlten Supermarktketten wie Sainsbury und Morrison ihre Umsatzziele für das Weihnachtsgeschäft. Nur bei Tesco klingelten auch dank günstiger Eigenmarken weiter kräftig die Kassen. Schließlich bekommt die Branche auch die Sparsamkeit vieler Briten vor dem Brexit zu spüren.

Zum ersten Mal seit dem Höhepunkt der Finanzkrise vor zehn Jahren konnten Großbritanniens Einzelhändler dieses Jahr ihre Weihnachtsumsätze nicht steigern, wie aus ebenfalls am Donnerstag veröffentlichten Statistiken hervorging.

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