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Einzelhandel Tengelmann: Schuldenkrise drückt Kauflaune

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Tengelmann prüft Einsteig in den Online-Spielemarkt, KiK stößt an Wachstumsgrenzen

Die Tengelmann-Gruppe will verstärkt im Online-Markt wachsen und prüft aktuell den Einstieg ins Online-Spielegeschäft. „Unser Hauptfokus liegt auf dem Online-Geschäft, da fließen unsere Investitionen hin“, sagte Haub zur Expansionsstrategie des Handelskonzerns. „Von den Zahlen her macht das Online-Geschäft bislang bei uns noch relativ wenig aus. Aber die Wachstumsraten sind enorm“, sagte Haub. So habe sein Unternehmen inzwischen „ein E-Commerce-Portfolio von fast 20 Beteiligungen aufgebaut – vom Schuhhändler Zalando bis zum Online-Maßschneider Youtailor. Und dabei wird es nicht bleiben“, kündigte Haub an. „Momentan überlegen wir, ob wir in den Markt für Online-Spiele einsteigen. Der Markt entwickelt sich rasant.“

Weniger optimistisch ist Haub für das stationäre Geschäft. So stoße der Textildiscounter KiK aufgrund seiner Größe im Inland an Wachstumsgrenzen. „In Deutschland ist für KiK wenig Platz zur Expansion. Wenn Sie schon 3000 Filialen haben, können Sie nicht mehr jedes Jahr um 20 Prozent wachsen.“ Haub: „Wir gehen hier mehr und mehr dazu über, ältere, kleinere Filialen durch neue, größere zu ersetzen. Das Wachstum wird in Zukunft daher noch stärker aus dem Ausland kommen.“ Haub deutete an, dass die Preise im Textilbereich wieder fallen könnten: „Wenn sich die Baumwollpreise so weiter entwickeln wie in den vergangenen Monaten, müssen die Endverbraucherpreise im kommenden Jahr eher sinken.“

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