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Elektronikkonzern Electrolux will weiter sparen

Der schwedische Elektronikkonzern Electrolux tritt noch stärker auf die Kostenbremse als bislang - nach der Ankündigung brach die Aktie stark ein.

Die Hauptzentrale von Electrolux in Stockholm. Quelle: Getty Images

StockholmDie AEG-Mutter will doppelt so viel sparen wie zunächst angekündigt, um die schwächelnde Nachfrage in Europa und den USA auszugleichen. Die Kosten sollen in den kommenden fünf Jahren um jährlich rund 5,1 Milliarden Kronen (558 Millionen Euro) gesenkt werden und damit um weitere 2,6 Milliarden Kronen als bisher geplant, teilte der hinter US-Konkurrent Whirlpool weltweit zweitgrößte Haushaltsgerätehersteller am Dienstag mit. Wie der Branchenprimus will auch der schwedische Konzern dies unter anderem über den Abbau von Arbeitsplätzen erreichen. Die Electrolux-Aktien brachen nach der Ankündigung um fast acht Prozent ein.

Bereits Ende Oktober hatte die AEG-Mutter ein düsteres Bild gezeichnet und statt Zuwächsen in Europa einen Absatzrückgang von einem Prozent sowie von bis zu fünf Prozent in Nordamerika für dieses Jahr vorhergesagt. Angesichts der unsicheren Wirtschaftslage halten sich Verbraucher vor allem bei hohen Ausgaben etwa für Kühlschränke und Waschmaschinen zurück. Auch im kommenden Jahr erwartet Electrolux keinen Anstieg der Nachfrage. Rivale Whirlpool hatte bereits angekündigt, in Nordamerika und Europa jeden zehnten Arbeitsplatz zu streichen.

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