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EM-Ausrüster Puma "Schweizer-Käse-Trikots" werden zum PR-Debakel

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Puma muss viel Spott über sich ergehen lassen

Tatsache ist, dass viele Spieler inzwischen sehr eng anliegende Trikots tragen. Zudem sind die Jerseys der Spieler wesentlich dünner als die Leibchen, die Fans im Sportgeschäft erwerben. Das sorgt dafür, dass sie leichter reißen. Im Internet und in den sozialen Medien musste Puma trotzdem viel Spott ertragen.

Die einen sprachen von „Schweizer-Käse-Trikots“. Andere spekulierten, dass die Einschaltquoten bei der Frauen-EM in die Höhe schießen, wenn Puma die Jerseys liefert. Bedrohlich für Puma hingegen ist, dass einige Twitter-Nutzer ankündigten, die Marke künftig zu meiden.

Puma ist die Nummer drei im Fußball-Geschäft, mit deutlichem Abstand auf Nike und Adidas. Die zwei größten Sportkonzerne der Welt dominieren das lukrative Geschäft mit Kickstiefeln. Neun von zehn Fußball-Schuhen stammen von den beiden Marken. Bei den Trikots mischen zwar auch kleinere Labels wie Puma oder Umbro mit.

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Doch die ganz großen Teams stehen fast alle bei Nike und Adidas unter Vertrag. Erklärtes Ziel von Puma-Chef Björn Gulden ist es, Boden gut zu machen in der beliebtesten Sportart der Welt. Er war zuletzt auf gutem Weg, zumindest bis Sonntagabend. „Puma macht einen guten Job, wir arbeiten partnerschaftlich zusammen“, betont Jochen Schnell, Vorstand des Sporthändlerverbunds Intersport.

Doch auch Puma-Konkurrent Adidas musste während des Spiels in Lille eine Schlappe hinnehmen. Die Marke mit den drei Streifen stellt die Bälle bei der EM, prompt platzte eines der „Beau Jeu“ genannten Modelle bei einem Zweikampf zwischen Griezmann und Behrami.

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