WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Ende des Hypes Die große Outdoor-Sause ist vorüber

Seite 3/3

Absage an Amazon & Co.

Die besten Unterwasser-Digicams und Camcorder
Panasonic HX-A100Sehr kompakte wassserdichte Actionkamera mit Full-HD-Auflösung und Zeitlupenfunktion HighlightsWasserdicht bis 1,5 Meter Wi-Fi-Modul 160 Grad Weitwinkel-Objektiv Full-HD mit 60 Bildern pro Sekunde Zeitlupenfunktion mit bis maximal 240 Bildern pro Sekunde Preis: 299 Euro Panasonic HX-A100 Quelle: Presse
Sony HDR-AS15 Action-CamSony ist erst sehr spät, im Sommer 2012, ins Geschäft mit den Action-Cams eingestiegen. Die HDR-AS15 orientiert sich in Features, Ausstattung und Preisgestaltung an etablierten Mitbewerbern wie der HD Hero von Marktführer Gopro. Ein Zeiss-Objektiv und der Exmor-Bildsensor versprechen gute Bildqualität. HighlightsFull HD-Videos und Zeitlupe mit 120 Bildern pro Sekunde Bildsensor mit 11,9 Megapixel Wi-Fi-Modul AufnahmeUnterwassergehäuse bis 60 Meter Mikrofonanschluss Preis: 299 Euro Sony HDR-AS15 Quelle: Presse
Sony Full-HD-GW66VEDer Nachfolger von Sonys GW55VE ist nahezu identisch mit dieser, bietet aber eine Tauchtiefe von 10 statt 5 Metern. Die GW66VE ist ab Juni erhältlich. HighlightsTouchscreen-Display Steadyshot-Technik gegen Verwacklungen Exmor-R-Sensor mit 20,4 Megapixel leistungsfähiges Objektiv mit 10fach-Zoom (29,8 – 298 Millimeter, entsprechend Kleinbild) Full-HD (1920 x 1080) mit 50 Bildern pro Sekunde GPS-Funktion Preis: 479 Euro Sony Full-HD-GW66VE Quelle: Presse
Panasonic HX-WA30Robuster Camcorder mit ungewöhnlichen Design, vielen Videoeffekten und Superzeitlupe. HighlightsWasserdicht (10 Meter), stoßgeschützt (1,5 Meter Fallhöhe) staubgeschützt, frostsicher (minus 10 Grad) 1/2,33 Zoll MOS-Sensor mit 16 Megapixel 12 Videoeffekte Serienbildfunktion mit 10 Bildern pro Sekunde Wi-Fi-Modul Zeitlupe mit 120 fps (1280x720), 240 fps (640 x 360) oder 480 fps (320 x 480) drehbarer LCD-Monitor Fernsteuerungs-App für Smartphones Preis: 349 Euro Panasonic HX-WA30 Quelle: Presse
Panasonic DMC-FT25Die FT25 ist die einfachere Variante der FT5. Der Käufer bekommt eine solide Unterwasserkamera ohne technische Spitzenleistungen, aber mit guter Bildqualität und durchdachter Bedienung. Highlightswasserdicht (7 Meter), stoßgeschützt, frostsicher (minus 10 Grad) 16,1 Megapixel-CCD-Sensor Leica DC-Vario-Objektiv mit 4fach-Zoom 25 – 100 Millimeter (entsprechend Kleinbild) HD-Video (1280 x 720) Preis: 219 Euro Panasonic DMC-FT25 Quelle: Presse
Fujifilm Finepix XP60Fujifilm gehört zu den ersten Hersteller, die Unterwasser-Digicams im Sortiment haben. Die Finepix XP60 gibt es in fünf Farben (Rot, Blau, Schwarz, Gelb, Grün). Das Datenblatt weist sie als preisgünstige Digicam mit ordentlichen Leistungsdaten aus. HighlightsCMOS-Sensor mit 16 Megapixel wasserdicht bis 6 Meter, frostsicher 5fach-Zoom 28 – 140 mm (entsprechend Kleinbild) Serienaufnahme mit 10 Bildern pro Sekunde ISO-Wert bis 64000 Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde Preis: 179 Euro Fujifilm Finepix XP60 Quelle: Presse
Fujifilm Finepix XP150Fujifilms XP150 ist besonders robust, bis zu zehn Meter wasserdicht und bietet auch eine GPS-Funktion. Die Leistungsdaten sind aber nicht bessser als die der XP60. Highlights1/2,3 Zoll CMOS-Sensor mit 14,4 Megapixel Fujinon-Objektiv mit 5fach-Zoom Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde Preis: 249 Euro Fujifilm Finepix XP150 Quelle: Presse

Während das ultraleichte Kletterseil vor allem auf den Wettkampfbereich zielt, unterstreicht eine weitere Messeneuheit die stärkere Ausrichtung des Marktes auf neue Zielgruppen. Mit einem Klettersteigset, das bis zu einem Körpergewicht von 140 kg geeignet ist, will Edelrid auch schwere Menschen an den Felsen bringen, denn einzelne Bergsportdisziplinen sind längst Breitensport geworden. Vor allem Klettern und Klettersteiggehen haben in den letzten Jahren enorm geboomt, was Herstellern und Handel sehr gute Geschäfte beschert hat. "In den letzten fünf Jahren hat sich unser Umsatz mehr als verdoppelt", sagt Edelrid-Verkaufsleiter Hannes Mayer. Dabei sind Gurt oder Helm längst mehr als reine Schutzausrüstung. "Das Auge kauft auch bei der Hartware mit", sagt Mayer. "Helm, Gurt und Textil - alles muss gut zusammen passen."

Handel



Neben dem richtigen Look entscheiden immer mehr auch die Authentizität der Marke und Nachhaltigkeit über den Erfolg im Outdoor-Geschäft. Während Adidas als weltbekannter Sportartikelhersteller viel Geld für Werbekampagnen mit Imageträgern wie den Extremkletterern Alexander und Thomas Huber investiert, um eine glaubwürdige Outdoor-Kompetenz aufzubauen, generieren Nischenanbieter gerade aus ihrer Verwurzelung in der Szene Authentizität und Wachstum. Monkee Clothing, ein Label aus Nürnberg, hat sich zum Beispiel mit Hosen und Shirts fürs Klettern und Bouldern, dem Klettern in Absprunghöhe, einen Namen gemacht. „Wir sind authentisch, weil wir selbst Boulderer sind und die Bedürfnisse der Zielgruppe flexibel berücksichtigen können“, sagt Monkee-Chefin Marion Hett. Dazu kommt das Bekenntnis zu sozialverträglicher und umweltfreundlicher Produktion: Wer ein Teil der Kollektion kauft, setzt ein Zeichen für fairen Handel und den Schutz von Affen. "Mit den verkauften Produkten unterstützen wir den Dian-Fossey-Gorilla-Fund", so Hett. "Für viele Kunden ist Nachhaltigkeit nach dem Gefallen das zweite Kaufkriterium, noch vor dem Preis."

Geht der Trend im Outdoor-Markt also zurück zu kleinen Ideenschmieden, in denen der Chef jedes Produkt selbst entwickelt und getestet hat? Oder wird die Marktmacht der Konzerne weiter zunehmen, weil nur teure Kampagnen das Quäntchen Vorsprung im Ringen um Marktanteil und Markenexklusivität bringen? Abzusehen ist, dass es für Anbieter mit weniger scharfem Profil und austauschbarem Image immer schwieriger wird. Dass die Bedingungen rauer werden, zeigt die aktuelle Ankündigung der großen Marken Deuter, Lowa und Mammut den Handel mit ihren Produkten auf Internetplattformen wie Amazon zu unterbinden. Ihre Produkte seien sehr beratungsintensiv, so die offizielle Begründung der Hersteller für diese wettbewerbsrechtlich heikle Beschränkung. Klar ist: Die Sorge um das Image der Marken ist groß und ein Preiskampf soll unbedingt vermieden werden.

Wie sich das Nebeneinander von Internetverkauf und stationärem Handel weiter entwickeln soll, wie die Geschäfte trotz geschrumpfter Erwartungen in der Zukunft solide wachsen können - das wird neben Trends, Innovationen und viel aufwendig inszeniertem Outdoor-Feeling das Thema der nächsten Tage auf der OutDoor in Friedrichshafen sein.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
Zur Startseite
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%