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Ende des Hypes Die große Outdoor-Sause ist vorüber

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Gründe für das Ende des Hypes

Neuheit auf der OutDoor: Bei allen Schuhen der Identity-Serie kann Meindl genau sagen, von welchem Bio-Rind, von welchem Bio-Hof aus dem Salzburger-Berchtesgadenerland oder dem Chiemgau, durch den lokalen Schlachter ‚Alpenrind’ und die deutsche Gerberei ‚Heinen’ der Schuh kommt. Quelle: Presse

Mehr Realitätssinn fordert dagegen Bernd Kullmann, Geschäftsführer von Schwan Stabilo Outdoor, der Dachmarke von Deuter und Ortovox, und Vizepräsident des internationalen Branchenverbands European Outdoor Group: "Die wirtschaftlich starken Märkte wie Deutschland sind gesättigt und es bedarf großer Anstrengungen, um hier Anteile zu gewinnen und Wachstum zu generieren. Wir sollten das realistisch beurteilen und ein mäßiges, aber solides Wachstum anstreben", so Kullmann.

Die Sättigung der Märkte auf der einen, das launische Wetter auf der anderen Seite: Die Gründe für das Abflauen des Hypes sind vielschichtig und wirken sich bei den Unternehmen unterschiedlich aus. "Mehr als der volkswirtschaftlichen Großwetterlage unterliegen wir zeitlichen Verschiebungen aufgrund des Wetters", sagt Hannes Mayer, Verkaufsleiter von Edelrid. Der späte Winter hat viele Händler bei den Vorordern für die kommende Saison zurückhaltend werden lassen. Auch das extrem nasse Frühjahr war vielerorts kein Segen für den Abverkauf im Handel und bremste vor allem in den Schönwettersportarten das Vororder-Volumen. "Für den Bereich Bike hat sich das Wetter negativ ausgewirkt", sagt Vaude-Chefin Antje von Dewitz, "für unseren Outdoor-Bereich dagegen positiv."

Das sind die besten Outdoor-Apps
Die Pollen-App von Hexal und Novartis zeigt, wo die Pollen aktuell in Deutschland überall herumfliegen - und das schon sechs Tage im Voraus für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Sie wird alle drei Stunden automatisch aktualisiert. Die App informiert außerdem per Push-Mitteilung, sobald die Pollenbelastung zunimmt. Sie ist für das iPhone erhältlich. Wirksame Tipps im Kampf gegen die Pollen finden Sie außerdem hier.
Der Outdoor Atlas arbeitet mit kostenlosem Kartenmaterial von OpenStreetMap und der OpenCyleMap - einmal geladenes Material bleibt auf dem Smartphone gespeichert, so dass die Navigation auch ohne Internetverbindung möglich ist. Besonders geeignet ist diese App für Wanderer, Fahrradfahrer und Geocacher. Die App läuft auf Googles Betriebssystem Android.
Sie brauchen noch Hilfe für die Planung des nächsten Camping-Urlaubs? Vielleicht hilft Ihnen die "ADAC Camping- und Stellplatzführer 2013" für das iPhone. Hier werden auch Fragen beantwortet, wie etwa: An welchem Campingplatz gibt es WLAN und wo darf ich meinen Hund mitnehmen?
Hilfreich für alle Campingfreunde: iCampSites liefert die umliegenden Campingplätze in einer langen Liste.
Mit dieser Grill-App kann gar nichts mehr schief gehen: Sie zeigt genau an, welches Grillgut wie lange und wo auf dem Grill platziert werden sollte - und das mit dem von Ihnen gewünschten Garergebnis. Fisch und vegetarische Leckereien finden ebenso Berücksichtigung wie Burger oder Steak. Die App kostet 1,59 Euro und ist erhältlich für Android-Handys.
Mehr als 1000 Rezepte für Cocktails bietet diese App: Neben der Cocktail-Suche kann auch direkt nach Zutaten gesucht werden. Das Teilen in sozialen Netzwerken, wie auch das Abspeichern der Lieblingscocktails ist möglich. Die Cocktail-App steht in ihrer kostenpflichtigen Version auch offline zur Verfügung, ansonsten braucht es eine Internetverbindung.
Diese Wetter-App ist kostenlos. Die Vorhersagen sind präzise, schreibt zumindest Chip Online in einem Test, wo die App Platz zwei belegt. Es gibt diese App sowohl für Android-Smartphones als auch für das iPhone, WindowsPhone und Blackberry.

Mit den Launen des Wetters wird die Branche leben müssen. Welche Trends und Innovationen dagegen die neue Saison bestimmen werden, zeigt sich dieser Tage in den Friedrichshafener Messehallen. Bunt geht es dort zu. Wie in den vergangenen Jahren dominieren knallige Farben, Multicolor-Prints und Grafikmotive. "Dominierend bei den Herren sind leuchtendes Grün und Gelb, für die Damen haben wir ein sattes Pink entworfen", erklärt etwa Lisa Helmreich, PR-Sprecherin des norwegischen Bergsportausrüsters Norrona das Farbkonzept der Sommerkollektion 2014. Poppiges ist auch bei den anderen Herstellern kaum wegzudenken. Bereits in die Namen der Farben stecken die Unternehmen mittlerweile viel Arbeit: Fruity Pink, Setting Sun, Fairytale Green oder Bloody Red - Abenteuer-Feeling fängt heute schon beim Farbton an.

Nicht nur immer bunter, auch immer leichter wird das Outdoor-Angebot. Der Kärntner Schlafsack-Anbieter Carinthia  präsentiert zum Beispiel einen ultraleichten Daunenschlafsack, der nur 670 g auf die Waage bringt und dabei Temperaturen bis minus 20 Grad Celsius trotzen soll. Selbst Hochgebirgsschuhe sind heute als Fliegengewichte erhältlich: So wiegt der Trango Cube Gore-Tex des italienischen Schuhspezialisten La Sportiva pro Paar nur 1350 Gramm – und soll trotzdem voll steigeisentauglich sein. Auch im Bereich der Hartware ist der Trend zur Leichtigkeit längst noch nicht ausgereizt: Edelrid, deutscher Seil- und Hartwarenhersteller aus dem Allgäu, will etwa auf der OutDoor das aktuell dünnste und leichteste Einfachseil vorstellen.

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