WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen
Benachrichtigung aktivieren
Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Themen der WirtschaftsWoche informieren? Sie erhalten 1 bis 3 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft
Erlauben Sie www.wiwo.de, Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert
Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Themen der WirtschaftsWoche auf dem Laufenden. Sie erhalten 1 bis 3 Meldungen pro Tag.
Wiwo Web Push

Erfolgsmarkt China Nestlé der Kaffeekapselkönig

Seite 3/3

Nestlé Health Science

Die größten Lebensmittelhersteller der Welt
Das Ranking der größten Lebensmittel-ProduzentenPlatz 10: Smithfield FoodsSitz: Virginia, USA Umsatz 2010: 9,3 Milliarden US-Dollar Mitarbeiter: 48.000 Die bekanntesten Marken: Aoste Wurstwaren, Weight Watchers (gekochte Fleischprodukte), Yano, Constar Quelle: dapd
Mars Inc.Umsatz: 33 Mrd. Dollar Werbeausgaben: 2,2 Mrd. Dollar Gewinn: k. A. Angestellte: 60.000 Sitz: McLean, Virginia Bekannte Marken: Mars, Snickers, Twix, Chappi-Hundefutter, Uncle Ben’s Reisprodukte, Pedigree-Hundefutter Quelle: dpa
Platz 8: JBS (USA)  Sitz: Greeley, ColoradoUmsatz 2010: 13,1 Milliarden US-Dollar Mitarbeiter: 120.000 Die bekanntesten Marken: Swift Rindfleischwareen, American Reserve, Pilgrim’s  
General Mills Inc.Umsatz: 17,9 Mrd. Dollar Werbeausgaben: 1,1 Mrd. Dollar Gewinn: 1,8 Mrd. Dollar Mitarbeiter: 43.000 Sitz: Golden Valley, Minnesota Bekannte Marken: Häagen-Dazs Eiscreme, Knack & Back – Brötchen- und Croissantsteig aus dem Kühlregal zum selbst aufbacken, Old El Paso   Quelle: AP
Platz 6: Dean Foods - Milchprodukte  Sitz: Dallas, Texas, USA Umsatz 2010: 12,1 Milliarden Mitarbeiter: 25.585 Die bekanntesten Marken: Alpro Soya-Sojaprodukte, Creamland, Mayfield, Swiss-Tee
Platz 5: Anheuser-Busch – Bier  Sitz: Löwen, Belgien Umsatz 2010: 15,5 Milliarden US-Dollar Mitarbeiter: 120.000 Die bekanntesten Marken: Biermarken Beck’s, Diebels, Hasseröder, Budweiser Quelle: AP
Pepsico Inc.Umsatz: 66,4 Mrd. Dollar Werbeausgaben: 2,5 Mrd. Dollar Gewinn: 6,7 Mrd. Dollar Angestellte: 274.000 Sitz: New York Bekannte Marken: Pepsi, Mountain Dew, 7Up Quelle: dapd

Aufstrebende Länder gewinnen für Nestlé rasch an Bedeutung. Zurzeit erwirtschaftet der Konzern rund 40 Prozent des Umsatzes in Schwellenländern, bis 2020 sollen es 50 Prozent sein. Aus guten Grund: Schließlich leben vier Fünftel der Weltbevölkerung in Schwellenländern, 90 Prozent der Kinder werden dort geboren. Besonders China sorgt für Wachstumsfantasie. In den letzten drei Jahren ist Nestlé dort organisch um 16 Prozentpunkte gewachsen.

Etabliert hat sich mittlerweile auch die Nestlé Health Science-Sparte. Erst seit 2011 hat Nestlé Health Science seine operative Tätigkeit aufgenommen, beschäftigt weltweit 3.000 Mitarbeiter und erlöst einen Umsatz von zwei Milliarden Franken. Health Science bietet Nahrungsmittel an, die chronische Krankheiten wie Diabetes, Fettleibigkeit oder Alzheimer verhindern oder in ihren Folgen mildern sollen.

In Arbeit
Bitte entschuldigen Sie. Dieses Element gibt es nicht mehr.

Zwar macht das Geschäft mit Medical Food bisher nur einen Bruchteil des 90 Milliarden Franken schweren Konzerns aus. Doch die Aussichten sind vielversprechend. Das langfristige Marktpotenzial der medizinischen Ernährung wird von Marktforschern auf 100 bis 150 Milliarden Franken geschätzt. Davon möchte sich Nestlé ein dickes Stück abschneiden. Zudem sind die Margen in diesem Graubereich von Nahrungsmitteln und Pharmaerzeugnissen weit höher als bei konventionellen Lebensmitteln.

Die Produkte von Nestlé Health Science sind nicht im Supermarkt zu finden. Sie werden in der Regel vom Arzt empfohlen und sind in Apotheken oder speziellen Drogerien erhältlich. Nestlé richtet sich mit seinen Produkten an Gesundheitsexperten und nicht an Endverbraucher.

Nestlé ist hinter dem amerikanischen Konzern Abbott weltweit die Nummer zwei in der Gesundheitsernährung und besonders stark in den USA, Europa, Asien und Südamerika vertreten. In den USA wird Nestlé Health Science dank der Wiederwahl Obamas, der seine Gesundheitsreform weiter vorantreiben will, wohl noch stärker werden.

Inhalt
Artikel auf einer Seite lesen
Zur Startseite
Diesen Artikel teilen:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%