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Essenslieferdienst Delivery Hero ist trotz Restauranteröffnungen etwas zuversichtlicher für 2021

Inzwischen spürt Delivery Hero, dass die Menschen wieder häufiger in Restaurants essen. Trotzdem bleibt der Dax-Konzern für das laufende Jahr optimistisch.

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Im dritten Quartal investierte das in 50 Ländern aktive Unternehmen, das seit 2020 im deutschen Leitindex Dax vertreten ist, weiter stark. Quelle: dpa

Der Essenslieferdienst Delivery Hero traut sich trotz wiedereröffneter Restaurants rund um den Globus etwas mehr zu. Es werde damit gerechnet, dass der Umsatz im Gesamtjahr am oberen Ende der Spanne von 6,4 bis 6,7 Milliarden Euro liegen werde, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit. Im vergangenen Jahr hatten die Erlöse noch 2,8 Milliarden Euro betragen – bei einem Verlust von 1,4 Milliarden Euro. Delivery Hero schreibt weiterhin tiefrote Zahlen, veröffentlicht den Fehlbetrag allerdings im dritten Quartal nicht.

Inzwischen spürt Delivery Hero, dass die Menschen wieder häufiger in Restaurants essen. Das Wachstum flachte von Juni bis September ab. Zwar stieg der Umsatz noch um 89 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro, allerdings hatte das Plus im ersten Halbjahr noch bei 138 Prozent gelegen.

Im dritten Quartal investierte das in 50 Ländern aktive Unternehmen, das seit 2020 im deutschen Leitindex Dax vertreten ist, weiter stark. Die Erweiterung des Lagernetzes wurde beschleunigt. Ende September betrieb Delivery Hero 861 solcher Standorte, um neben Restaurantessen auch Lebensmittel ausliefern zu können.

Als strategische Expansion bezeichnete Firmenchef Niklas Östberg den jüngsten Einstieg beim Blitz-Lieferdienst Gorillas aus Berlin wie auch die Übernahme der Marktplatz-App Hugo in Mittelamerika und der Karibik. Delivery Hero werde sich darauf fokussieren, „alles, was unsere Kunden brauchen, direkt und lokal zu liefern“.

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    Erst seit Kurzem ist Delivery Hero mit seiner Marke Foodpanda auch wieder in Deutschland unterwegs und konkurriert hierzulande nicht nur mit dem Branchenprimus und Lieferando-Eigner Just Eat Takeaway.com, Uber Eats sowie den expansionshungrigen und gut finanzierten Startups wie Gorillas, Flink und Getir, sondern auch mit dem finnischen Wettbewerber Wolt, der nun vom US-Riesen DoorDash geschluckt wurde.

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