Europäische Luftfahrtaufsicht Airbus muss den A321XLR möglicherweise deutlich umbauen

Die Aufsicht könnte größere Änderungen an der Unterseite des Langstreckenjets anordnen, um die Feuergefahr zu reduzieren. Dadurch könnte die Reichweite sinken.

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Die Langstreckenversion des A321 muss womöglich überarbeitet werden. Quelle: Airbus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus muss möglicherweise sein neues Langstreckenflugzeug A321XLR überarbeiten. Die europäische Luftfahrtaufsicht könne größere Änderungen bei der Verkleidung an der Unterseite fordern, sagte ein Brancheninsider der Nachrichtenagentur Reuters und bestätigt damit einen Bloomberg-Bericht. Damit solle die Feuergefahr reduziert werden, die von einem zentralen Treibstofftank ausgehe.

Bloomberg zufolge könnte sich durch die Änderungen die Reichweite der Maschine verringern. Ein Airbus-Sprecher sagte, das Unternehmen sei in Gesprächen mit der Luftfahrtaufsicht EASA über die Zulassungsvoraussetzungen. Die EASA war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

Die Langstreckenversion des A321 wurde 2019 angekündigt und und wird seitdem stark nachgefragt. Die Maschinen sollen auf eine Reichweite von 8700 Kilometern kommen – das sind 15 Prozent mehr, als herkömmliche Kurz- und Mittelstreckenmaschinen schaffen. Die Maschinen könnten etwa auf dem kürzesten Weg ohne Zwischenstopp von Deutschland bis nach Shanghai fliegen.

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