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Ferienflieger Tuifly bekundet Interesse an Niki-Slots

Der Ferienflieger Tuifly hat sich zwar gegen ein Gebot für Niki entschieden. Für eventuell frei werdende Streckenrechte der insolventen Air-Berlin-Tochter meldet Firmenchef Roland Keppler nun aber Interesse an.

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Der Ferienflieger hatte bisher 14 seiner insgesamt 39 Flugzeuge bei der insolventen Niki im Einsatz. Quelle: dpa

Hannover Der Ferienflieger Tuifly interessiert sich für die Streckenrechte der insolventen Fluggesellschaft Niki. „Bei der nächsten Slotvergabe werden wir sehr genau schauen, wie wir unsere Position verbessern werden“, kündigt Tuifly-Chef Roland Keppler in einem internen Mitarbeiterschreiben an, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Keppler begründet darin, warum sich Tui bei Niki gegen einen Kauf entschieden hat: „Seien Sie versichert, wir haben uns das Thema sehr genau angeguckt und hatten zu Zeiten des Joint-Venture einen guten und tiefen Einblick in die Organisation der Niki.“

Im Tui-Management sei dann aber gemeinsam die Entscheidung gegen ein Kauf-Interesse gefallen. „Was allerdings nicht heißt, dass wir kein Interesse an eventuell frei werdenden Slots haben“, so Keppler weiter. Ein Tuifly-Sprecher bestätigte die Angaben. Demnach fallen die Slots an die Koordinierungsstelle zurück, wenn sich für die Niki-Betriebslizenz (EOC) keine Käufer finden sollten. In dem Falle würden diese Streckenrechte dann einzeln an entsprechende Bewerber vergeben werden. Die Tuifly hatte bisher 14 ihrer insgesamt 39 Flugzeuge bei der insolventen Niki im Einsatz.

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