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Fernsehsender ProSiebenSat.1 verkauft Internet-Sexshop Amorelie

Die ProSiebenSat.1-Tochter NuCom und Cramer wollen sämtliche Anteile an EQOM verkaufen. Quelle: dpa

Neuer Besitzer ist die EQOM-Gruppe, die zu den führenden Unternehmen der Branche in Europa gehört. Amorelie will nun europaweit expandieren.

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Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 verkauft seinen Online-Sexshop Amorelie an die EQOM-Gruppe, die zu den führenden Unternehmen der Branche in Europa gehört. EQOM-Chef Eric Idema sagte am Freitag: „Gemeinsam können wir nun weiter wachsen.“ Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Amorelie wurde 2013 in Berlin gegründet. 2014 beteiligte sich ProSiebenSat.1 an dem Start-up und machte es durch Fernsehwerbung bekannt. Heute hält die ProSiebenSat.1-Tochter NuCom Group, an der der Finanzinvestor General Atlantic mit 28 Prozent beteiligt ist, 98 Prozent an Amorelie. Die Gründerin Lea-Sophie Cramer besitzt die restlichen zwei Prozent. NuCom und Cramer wollen sämtliche Anteile an EQOM verkaufen. Nach Freigabe durch die Kartellbehörden soll das Geschäft bis Jahresende abgeschlossen werden.

Nachdem ProSiebenSat.1 die Marke Amorelie in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch TV-Werbung bekannt gemacht habe, solle sie nun europaweit expandieren, sagte Amorelie-Vorstandschefin Claire Midwood. EQOM will nach eigenen Angaben „die Branche des sexuellen Wohlbefindens auf ein höheres Niveau heben. Damit soll sichergestellt werden, dass jeder Europäer ein Sexspielzeug auf dem Nachttisch hat.“

Mehr zum Thema: Die Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer erzählt, wie sie es schaffte, Person und Position zu trennen, welche Ängste sie vor dem Ausstieg aus ihrem Unternehmen hatte und was sie als nächstes plant. Ein Interview.

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