Fertiggerichte Tiefkühlwaren bleiben im Supermarkt liegen

Die Supermarkt-Kunden greifen immer seltener zur Tiefkühlware. Trotzdem wächst der Gesamtabsatz der Tiefkühl-Produzenten.

Tiefkühl-Abteilung Quelle: AP

Jahrelang haben die Bundesbürger im Supermarkt immer häufiger in die Tiefkühltruhe gegriffen - jetzt geht der Absatz mit Gefrorenem im Einzelhandel leicht zurück.

Die Kunden kauften im vergangenen Jahr mit 1,74 Millionen Tonnen 1,1 Prozent weniger Tiefkühlware als im Vorjahr, wie der Branchenverein Deutsches Tiefkühlinstitut am Donnerstag in Berlin mitteilte. Gemüse, Kartoffeln und Fleisch aus der Tiefkühltruhe verkauften sich schlechter, Fertiggerichte und Pizza legten nur leicht zu.

Die beliebtesten Tiefkühl-Marken

Weil aber Kantinen und Gastronomen mehr Tiefkühlware kauften, wuchs der Gesamtabsatz zugleich um 1,5 Prozent auf 3,42 Millionen Tonnen. Die Zahlen spiegelten den Trend zum Verzehr außer Haus und die schwache Entwicklung der Discounter wider, hieß es.

Der Gesamtumsatz mit Tiefkühlware wuchs um drei Prozent auf 12,79 Milliarden Euro. Pro Kopf aß ein Bundesbürger 2014 durchschnittlich 42,2 Kilogramm Tiefkühlware - von Gemüse über Fertiggerichte bis zu Kuchen. Das waren 600 Gramm mehr als im Vorjahr.

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