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Finanzinvestor auf Rückzug Permira setzt Ausstieg bei Hugo Boss fort

Permira ist seine Mehrheit bei Hugo Boss los: Der Finanzinvestor hat ein Aktienpaket in Höhe von 800 Millionen Euro veräußert - und plant weitere Verkäufe.

Der Finanzinvestor Permira setzt seinen Ausstieg bei Hugo Boss fort – und ist jetzt seine Mehrheit los. Quelle: dpa

Der Finanzinvestor Permira setzt seinen Rückzug beim Modekonzern Hugo Boss fort. Die Permira-Tochter Red & Black reduzierte ihren Anteil von 50 Prozent plus einer Aktie um weitere elf Prozent. Spätestens nach dem Ende der jetzt zugesagten Haltefrist von 90 Tagen plant der Großaktionär weitere Verkäufe, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch sagte. Je nach Kursentwicklung und Nachfrage sollen die restlichen Aktien in Päckchen von bis zu zehn Prozent auf den Markt geworfen werden.

Der Aktie tat der Abschied auf Raten nicht gut: Der Kurs des im Nebenwertesegment MDax notierten Konzerns brach um fast sechs Prozent auf ein Drei-Monats-Tief von rund 100 Euro ein. Nach dem letzten Anteilsverkauf durch Permira im Mai hatten sich die Anteilsscheine aber rasch wieder erholt und mit knapp 115 Euro ein Allzeithoch erreicht.

Das bedeuten Dresscodes für Männer
Stufe 1: Baseline Casual für MännerDie Zeiten, in denen Anzug tragen Pflicht war, sind lange vorbei. Viele Unternehmen setzen jetzt auf den „Baseline Casual“-Look. Also: Hübsche T-Shirts oder Polohemden, dunkle Jeans ohne Waschungen und geschmackvolle, nicht zu sportliche Sneaker. Aber Achtung: Folgen Sie immer der +1/-1 Regel. Sie können immer eine Stufe schicker gekleidet ins Büro kommen und am „Casual Friday“ oder zu anderen entspannteren Events auch mal eine Stufe weniger schick. Kleiden Sie sich dagegen gleich zwei Stufen schicker, wirkt das nur overdressed und überheblich. Quelle: Peek&Cloppenburg
Stufe 2: Mainstream casual für MännerAls Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtige Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look. Quelle: Peek&Cloppenburg
Business CasualHier bleibt die Jeans im Kleiderschrank, dafür darf die Krawatte raus – bei Bedarf. Grundsätzlich ist ein Anzug mit Hemd und darüber eventuell ein feiner Strickpulli absolut ausreichend. Quelle: dpa
Stufe 2: Mainstream casual für MännerAls Mann tragen Sie auf dieser Stufe am besten Shirts und Pullover in verschiedenen Farben. Gerne darf es auch kariert oder gestreift sein, Hauptsache, Sie treffen die richtigen Mischung zwischen schick und locker. Auch die Kombination aus Hemd und einem lockeren Sakko bietet sich an. Untenrum machen Sie mit einer schicken Chino oder Leinenhose alles richtig. Dazu die passenden eleganten Schuhe, idealerweise aus hellem Leder, fertig ist ihr "Mainstream casual"-Look. Quelle: Peek&Cloppenburg
Stufe 5: Boardroom attire für Männer Schick, adrett und schwarz-weiß - diese drei Schlagworte sollten bei diesem Outfit im Vordergrund stehen. Als Mann kommen Sie um einen schwarzen oder dunkelgrauen Anzug nun nicht mehr herum. Auch die Qualität spielt jetzt eine große Rolle. Weißes Hemd und unifarbene Krawatte machen das Outfit komplett. Quelle: Peek&Cloppenburg
Black Tie / Cravate NoireDamit ist keine schwarze Krawatte, sondern eine schwarze Fliege gemeint – die zum Smoking getragen wird. Quelle: REUTERS
White Tie / Cravate BlancheHier tragen Männer Frack mit weißer Fliege.  Dies ist bei besonders festlichen Anlässen wie dem Wiener Opernball angesagt. Und was ist mit den Damen? >>Das bedeuten Dresscodes für Frauen Quelle: dpa

Hugo Boss ist das Juwel im Permira Fonds IV, der noch bis 2016 läuft. Der Aktienkurs hat sich vervielfacht, seit die vor sieben Jahren eingestiegene Permira Claus-Dietrich Lahrs an der Spitze des Modeunternehmens installiert hat. Permira hatte zuletzt Ende Mai seinen Anteil für 419 Millionen Euro von 56 auf 50 Prozent abschmelzen lassen und durfte deshalb bis Ende August keine weiteren Papiere ohne Zustimmung der Banken verkaufen.

Das jüngste Paket spült dem Finanzinvestor rund 802 Millionen Euro in die Kasse. Zwei mit der Transaktion vertrauten Personen zufolge liegt der Platzierungspreis mit 101,50 Euro am unteren Ende der angestrebten Spanne von 101,50 bis 107,05 Euro. Reuters-Informationen zufolge wurde die Transaktion von Citi und BoA Merrill Lynch betreut.

Das bedeuten Dresscodes für Frauen
Baseline Casual für Frauen Quelle: Peek&Cloppenburg
Casual Quelle: Peek&Cloppenburg
Smart Casual Quelle: Fotolia
Business CasualWenn auf der Einladung von Business Casual die Rede ist, greifen Frauen am besten zum dunklen Kostüm, einem Hosenanzug oder einem Etui-Kleid. Der Rocksaum sollte das die Knie umspielen. Ein Minirock ist bei Business Casual genauso unangebracht, wie ein bodenlanger Rock. Jeans sind übrigens auch tabu: Wer keinen Hosenanzug besitzt und Röcke nicht mag, trägt eine dunkle Bundfaltenhose. Dieser Dresscode ist meistens bei Geschäftsessen oder Geschäftsreisen gefragt und hat eine repräsentative Funktion. Quelle: Fotolia
Business AttireBusiness Attire, Day Informal oder Tenue de Ville bedeutet, dass Sie Geschäftskleidung tragen sollten, obwohl Sie sich nicht im Büro befinden. Gefordert wird dieser Dresscode häufig bei Geschäftsreisen, bei Treffen mit Geschäftspartnern oder bei Business-Veranstaltungen im Allgemeinen. Frauen tragen also ein klassisches Kostüm oder einen Hosenanzug in Dunkelblau, Dunkelgrau, Anthrazit oder Schwarz. Dazu passt eine Bluse mit langen Ärmeln in Weiß, Hellblau oder Rosa. Alternativ geht auch ein förmliches Kleid, dessen Saum aber das Knie bedecken muss. Quelle: Fotolia
Black Tie / Cravate Noire Quelle: AP
White Tie / Cravate BlancheMänner tragen Frack mit weißer Fliege, Frauen sollen pompöse Abendkleider tragen. Und was ist mit den Herren? >>Das bedeuten Dresscodes für Männer Quelle: dpa

Eine Änderung der Strategie von Boss erwarten Analysten durch den Ausstieg von Permira nicht. Die Schwaben bauen das Netz eigener Läden aus, die mehr Gewinn abwerfen als der Einzelhandel, und setzen auf den Ausbau ihrer Damenmode mit dem bekannten New Yorker Designer Jason Wu.

Die anstehende Permira-Verkaufswelle werde die Aktie nicht aus der Bahn werfen, sagte ein Analyst. Mit einer Dividendenrendite von zuletzt 3,7 Prozent habe Boss etwas zu bieten. Ein Pluspunkt sei außerdem das bisher geringe Engagement in Russland, so dass der Konflikt mit dem Westen um die Ukraine den Modekonzern kaum belasten werde. "Bei jeder Platzierung sollten die Anleger beherzt zugreifen", empfahl er.

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