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Firmengeschichte Zalando mit erstem operativen Gewinn

Der seit kurzem börsennotierte Online-Modehändler Zalando hat in diesem Jahr erstmals schwarze Zahlen präsentiert. Zalando hat 2008 damit begonnen, Schuhe über das Internet zu verkaufen.

Die größten Onlineshops
Platz 10: EspritE-Commerce-Umsatz: 327,6 Millionen Euro. Das Modelabel zählt zu den beliebtesten Marken der Deutschen - vor allem der deutschen Frauen. Dennoch verliert Esprit zwei Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Esprit kämpft seit einigen Jahren mit Qualitätsproblemen, einem schleichenden Imageverlust und hat in diesem Jahr zum ersten Mal seit dem Börsengang 1993 einen Verlust von über 400 Millionen Euro eingefahren. Mehr über die Probleme bei Esprit lesen Sie hier: "Esprit läuft die Zeit davon"Quelle des Rankings: EHI Retail-Institute + Statista Studie E-Commerce-Markt Deutschland 2013 - untersucht wurde der Markt der Top 1000 Onlineshops. Als E-Commerce-Umsatz gilt der Nettoumsatz im Jahr 2012, bereinigt von Retouren, exkl. Umsatzsteuer und nur aus der reinen Geschäftstätigkeit des Onlineshops (ohne sonstige betriebliche Erträge des Unternehmens). Quelle: Screenshot
Platz 9: CyberportE-Commerce-Umsatz: 343,1 Millionen Euro. Das Portal für Computer, Unterhaltungselektronik, Handys und Zubehör kann seinen Platz im Vergleich zum Vorjahr halten. Die Produktgruppe Computer & Co. ist mit rund 14 Prozent am Gesamtumsatz der Top-1000-Onlineshops das drittstärkste Segment im gesamten E-Commerce. Quelle: Screenshot
Platz 8: BonprixE-Commerce-Umsatz: 357 Millionen Euro. Die Otto-Tochter Bonprix ist seit 1986 am Markt. Sie wirbt mit günstigen Preise für junge Mode und spricht damit in erster Linie Frauen an. Im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert sich Bonprix um einen Platz. 20 Prozent aller Umsätze der Top 1000 Onlinehändler wurden 2012 mit Modeartikeln gemacht. Quelle: Screenshot
Platz 7: TchiboE-Commerce-Umsatz: 360 Millionen Euro. Vom Teesieb bist zur Regenjacke - bei Tchibo gibt es nahezu alles - das scheint den Kunden zu gefallen. Der einstige Kaffeeröster schießt von Platz 16 auf Platz 7. Der Umsatzanteil der Generalisten, zu denen auch Tchibo zählt, blieb mit knapp 37 Prozent und fast 11 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Rund die Hälfte aller Onlineshops betreibt wie auch Tchibo, zusätzlich ein oder mehrere stationäre Geschäfte. Beliebt sind außerdem Marktplätze wie Amazon und ebay, die von knapp 45 bzw. fast 29 Prozent der Händler genutzt werden. Smartphone- sowie Tablet-optimierte Websites oder Apps inklusive Shopfunktion sind um gut 36 Prozent gewachsen und haben ihren Marktanteil auf über 29 Prozent (Vorjahr: 21,4 Prozent) ausgebaut. Kataloge oder Magazine halten über 23 Prozent innerhalb der Vertriebskanäle. Quelle: Screenshot
Platz 6: ConradE-Commerce-Umsatz: 372,9 Millionen Euro. Werkzeug, TV-Geräte, Glühbirnen - Conrad ist das Technik-Dorado der Schrauber und Bastler. Filialen, Katalog und Onlineportal führen mehr als 220.000 Produkte. Die Conrad-Gruppe geht zurück auf Max Conrad der 1923 das "Radio Conrad" gründete. Im Vergleich zum Vorjahr verliert Conrad einen Platz im Ranking und tauscht ihn mit.... Quelle: Screenshot
Platz 5: WeltbildE-Commerce-Umsatz: 388,9 Millionen Euro. Die Verlagsgruppe Weltbild beschäftigt mehr als 6.400 Mitarbeiter. Zum Sortiment gehören Bücher und E-Books, Musik und DVDs, Software und Games, Haushaltsartikel, Spielwaren und Geschenkartikel. Im Online-Buchhandel ist der Internetshop nach eigener Aussage bereits die Nummer zwei in Deutschland. Weltbild.de macht im Vergleich zum Vorjahr im Ranking der umsatzstärksten deutschen Onlineshops einen Platz gut - von 6 auf 5. Quelle: Screenshot
Platz 4: ZalandoE-Commerce-Umsatz: 411,6 Millionen Euro. Zalando.de, hat mit Platz 4 das Sieger-Treppchen zwar knapp verfehlt, aber volle 16 Plätze im Vergleich zum Vorjahr aufgeholt. Mit seinem Mode-, Schuh- und Accessoires-Sortiment hat das "Schrei-vor-Glück"- Unternehmen das zweitgrößte Segment im Onlinehandel kräftig aufgemischt und könnte schon an die Börse gehen. Zalando feiert in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag. Quelle: Screenshot

Der Online-Modehändler Zalando peilt für das laufende Jahr erstmals schwarze Zahlen an. Die Berliner profitieren von ihrer wachsenden Bekanntheit und müssen nicht mehr so viel Geld für Werbung in die Hand nehmen. "Nach unserer erfolgreichen Entwicklung im dritten Quartal erwarten wir für das Geschäftsjahr 2014 einen konzernweit leicht positiven Betriebsgewinn", sagte Konzernvorstand Rubin Ritter am Mittwoch zur Vorlage der Neun-Monats-Zahlen. Die Umsätze sollen zwischen 20 und 25 Prozent zulegen. Bei Anlegern kam dies gut an: Erstmals seit dem eher durchwachsenen Börsendebüt vor knapp zwei Monaten kletterte der Aktienkurs über den Ausgabepreis von 21,50 Euro und lag in der Spitze gut elf Prozent im Plus.

Die drei Samwer-Brüder

Zalando hat 2008 damit begonnen, Schuhe über das Internet zu verkaufen und handelt inzwischen mit rund 1500 Marken. Bekannt wurde das Unternehmen mit seinen gut 7000 Mitarbeitern vor allem durch den Werbeslogan "Schrei vor Glück". Im deutschsprachigen Raum macht der Konzern knapp 60 Prozent seines Umsatzes. Insgesamt stiegen die Erlöse im dritten Quartal um 24,2 Prozent auf 501 (VJ: 404) Millionen Euro. Zalando wachse weiter schneller als der Online-Modemarkt, der wegen des milden Wetters allerdings einen "schweren Start in die Herbst-/Wintersaison hatte", sagte Ritter.

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Der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) verringerte sich im Sommerquartal auf 2,6 Millionen Euro, nach einem Minus von 50,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Nach den ersten neun Monaten steht ein Betriebsgewinn von einer Million Euro zu Buche. Grund hierfür sei vor allem, dass Zalando seine Kosten für Logistik, Marketing und Verwaltung besser in den Griff bekomme habe, sagte Ritter. So seien die Marketingausgaben im Verhältnis zum Umsatz binnen Jahresfrist um rund acht Prozentpunkte gesunken. Zugleich stieg die Zahl der aktiven Kunden auf 14,1 von 12,3 Millionen. Ritter fügte hinzu, es gebe derzeit keine konkreten Pläne, in neue Märkte zu investieren oder weitere Lager zu bauen.

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