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Flugausfälle beim Billigflieger Ryanair droht Millionenstrafe in Italien

Ryanair hatte im September den Unmut vieler Fluggäste auf sich gezogen, nachdem die Fluglinie Tausende von Flügen gestrichen hatte. Nun droht dem Billigflieger wegen der Streichungen in Italien eine Millionenstrafe.

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Der Billigflieger hatte im September Tausende Flüge gestrichen. Quelle: dpa

Rom Dem irischen Billigflieger Ryanair droht in Italien eine Strafe von bis zu fünf Millionen Euro. Die Fluggesellschaft habe Kunden nicht ausreichend über gestrichene Flüge informiert, teilte die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM am Montag mit. Ryanair hatte im September den Unmut vieler Fluggäste auf sich gezogen, nachdem die Fluglinie Tausende von Flügen gestrichen hatte. Als Grund gab das Unternehmen Fehler beim Erstellen der Dienstpläne an. Urlaubszeiten der Piloten seien nicht ausreichend berücksichtigt worden.

Die Fluglinie sei angewiesen worden, betroffenen italienischen Fluggästen klar und deutlich ihre Optionen und Rechte in solchen Fällen aufzuzeigen, so die Behörde. Am 25. Oktober hatte sie Ryanair zehn Tage Zeit gegeben, um auf diese Anordnung zu reagieren. Da dies nicht erfolgt war, sei ein Verstoßverfahren eingeleitet worden. Der Rahmen für mögliche Strafen liegt zwischen 10.000 und 5 Millionen Euro.

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