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Fluggesellschaft Alitalia soll trotz Insolvenz mehrheitlich italienisch bleiben

Die italienische Regierung will 51 Prozent der insolventen Alitalia im Land behalten. Für den Rest sei man mit „internationalen Playern“ im Gespräch.

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Rom Die italienische Krisen-Fluglinie Alitalia soll nach Angaben der Regierung in Rom mehrheitlich in italienischer Hand bleiben. „Wir schaffen es, Alitalia zu retten, indem wir 51 Prozent in Italien behalten“, sagte Verkehrsminister Danilo Toninelli am Mittwoch dem Sender Rainews24.

Alitalia hatte vor mehr als einem Jahr Insolvenz angemeldet. Lufthansa und Easyjet hatten Interesse angemeldet. Lufthansa will Alitalia allerdings stark umstrukturieren.

„Wer das Unternehmen wieder auf die Beine bringt, muss jemand sein, der die Leute fliegen lässt und basta“, sagte Toninelli weiter. Zugleich betonte Arbeitsminister und Vizepremier Luigi Di Maio, er werde mit allen „internationalen Playern“ im Gespräch sein, um eine Zukunft für Alitalia zu finden. Priorität sei, Arbeitsplätze zu erhalten. Die Frist für die Entscheidung über einen Verkauf wurde zuletzt noch einmal auf Oktober verschoben.

Bei der ehemaligen Staatslinie war zuletzt Etihad eingestiegen und hatte einen 49-prozentigen Anteil gekauft. Allerdings hatte sich die Fluglinie aus den Vereinigten Arabischen Emiraten 2017 zurückgezogen, nachdem die Restrukturierung gescheitert war. Alitalia fliegt derzeit mit einem Brückenkredit der italienischen Regierung. Die Fluglinie macht seit 2002 keinen Profit.

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