Fluggesellschaft Kartellamt genehmigt Anteilserhöhung von Milliardär Kühne bei Lufthansa

Der Logistikunternehmer hatte seinen Lufthansa-Anteil Anfang Juli um fünf Prozent aufgestockt. Damit ist Kühne jetzt größter Lufthansa-Aktionär.

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Das Kartellamt hatte die Kühne-Beteiligung unter die Lupe genommen. Quelle: dpa

Das Bundeskartellamt hat die Anteilserhöhung des Hamburger Milliardärs Klaus-Michael Kühne auf 15 Prozent bei der Lufthansa genehmigt. „Selbst wenn in Folge der Kühne-Beteiligung bei der Lufthansa künftig weniger freie Kapazitäten für andere Nachfrager nach Luftfracht verfügbar wären, stünden diesen noch genügend Ausweichalternativen zur Verfügung“, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt am Mittwoch.

Die Kühne-Gesellschaft hatte ihren Lufthansa-Anteil Anfang Juli um fünf Prozent auf 15,01 Prozent aufgestockt. Damit ist der Eigentümer der Schweizer Spedition Kühne+Nagel und Hauptaktionär der Reederei Hapag-Lloyd auch größter Lufthansa-Aktionär, noch vor dem deutschen Staat.

Aufgrund einer seit Jahren kontinuierlich geringen Hauptversammlungspräsenz rückt Kühne bei Lufthansa mit seiner Beteiligung in die Stellung eines Minderheitsgesellschafters mit faktischer Sperrminorität, konstatierten die Wettbewerbshüter. Deshalb hatte das Kartellamt die Beteiligung unter die Lupe genommen.

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