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Fluggesellschaft Staat reduziert Anteil an der Lufthansa auf bis zu 15 Prozent

In der Coronakrise war der Bund groß bei der Lufthansa eingestiegen. Die Beteiligung ist inzwischen mehr als eine Milliarde Euro wert – und wird zurückgefahren.

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Die Airline wurde – wie die gesamte Luftfahrtbranche – durch die Coronakrise hart getroffen. Quelle: dpa

Der Bund will in den nächsten Wochen einen Teil seines Aktienpakets an der Lufthansa abstoßen. „Vor dem Hintergrund der (...) positiven Unternehmensentwicklung“ werde der Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) seine Beteiligung von 20 Prozent um maximal ein Viertel reduzieren, teilte die Deutsche Finanzagentur am Montag mit. Der Verkauf soll noch am Montag beginnen.

Der Bund hatte die Beteiligung als Teil einer milliardenschweren Stützungsaktion für die in der Coronakrise in Schwierigkeiten geratene Fluggesellschaft für 300 Millionen Euro erworben. An der Börse ist das Paket inzwischen mehr als eine Milliarde Euro wert.

Der WSF war eingerichtet worden, um wichtigen Unternehmen über die Coronakrise hinwegzuhelfen. „Nach ersten Erfolgen der von der Deutschen Lufthansa eingeleiteten zukunftsgerichteten Maßnahmen passt der WSF damit seine Beteiligungshöhe unter Beachtung der Interessen beider Seiten zielgerichtet an“, hieß es in der Mitteilung. „Im Rahmen der bestehenden Stabilisierungsmaßnahmen wird der WSF die Deutsche Lufthansa weiterhin entsprechend seiner Position als wesentlicher Aktionär begleiten.“

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