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Online-Beratung und Shopping mit der Fraport-App

Ende dieses Jahres wollen Schulte und seine für den Handel zuständige Vorstandskollegin Anke Giesen die zweite der vier Stufen ihrer Einkaufsoffensive zünden. Dafür erweitern sie nochmal die Bandbreite des WLAN im Terminal auf das, so Schulte „schnellste Netz aller Airports weltweit.“ Dazu wird Fraport seine heute vor allem für Informationen rund ums Reisen genutzte App um den Onlineshop erweitern und eine Art Bonusprogramm starten.

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Ziel ist es, dass die Kunden die Einkäufe unterwegs vorbestellen und sie im Airport im Laden abzuholen. Liegt genug Zeit zwischen Order und Abflug, können die Shops auch nicht vorrätige Dinge rechtzeitig aus dem Lager heranschaffen. Steht den Passagieren im Airport spontan der Sinn nach einer Beratung, können sie über die App künftig einen der aktuell 30 Personal-Shopper herbei rufen.

Dazu wird auch der Rest der Fraport-App erweitert. Sie soll die Passagiere im nächsten Jahr neben Englisch und Mandarin auch in weiteren Fremdsprachen wie Russisch, Spanisch oder eventuell auch Hindi ansprechen. Das Miniprogramm wird die Kunden auch durch die oft etwas verschlungenen Gänge zu den Flugsteigen und natürlich den Läden führen. Erlaubt der Kunde den Zugriff auf seine persönlichen Daten, schlägt die App nach dem Heimflug auch gleich den passenden Zug nach Hause vor.

Rechtzeitig vor dem Osterreiseverkehr soll der virtuelle Fraport-Laden auch Onlinebezahlung und die Einkäufe gleich nach Hause zu senden statt sie mit in die Ferne schleppen zu müssen. Ab Herbst 2016 folgen dann weitere Möglichkeiten wie der Auslieferung von Waren nach der Rückkehr abzuholen oder sich auch Angebote von Läden aus anderen Terminals in Frankfurt ans Gate bringen zu lassen. Das soll auch dann klappen, wenn die Maschine kurzfristig von einem anderen Flugsteig abgeht.

Das Angebot baut Fraport schrittweise aus. An Bord sind Ende des Jahres zunächst die Dutyfree-Läden, der Nobelimbiss Caviar-House, Heinemann sowie eine Elektrokette und ein noch nicht benannter anderer Händler. Später sollen dann fast alle der rund 100 Läden in den Terminals mitmachen.

Zu guter Letzt sieht sich Fraport auch als mehr als nur einen Vermittler zu seinen Läden. Haben Kunden Probleme mit ihren Einkäufen, bietet Fraport eine zentrale Rufnummer für Reklamationen.

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