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Fluglinie Flieger von Austrian Airlines bleiben länger am Boden

Die Nachfrage nach Flugreisen ist durch die Coronakrise gering. Die österreichische Airline hat deswegen den Flugbetrieb noch länger eingestellt.

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Das strauchelnde Unternehmen bemüht sich um Staatshilfe in Österreich. Quelle: Reuters

Die zur Lufhansa-Gruppe gehörende Austrian Airlines (AUA) wird frühestens im Juni wieder wieder abheben. Die Einstellung des regulären Flugbetriebs sei um eine weitere Woche bis zum 7. Juni verlängert worden, teilte die Fluglinie am Donnerstag mit.

Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen infolge der Corona-Pandemie sei die Nachfrage nach Flugreisen weiterhin gering, hieß es. Ein Neustart im Verlauf des Monat Juni werde geprüft. Die Konzernmutter Lufthansa sowie die Tochter-Airlines Swiss und Eurowings wollen im Juni bereits wieder über hundert Ziele anfliegen.

Das strauchelnde Unternehmen bemüht sich – so wie die Konzernmutter in Deutschland – um Staatshilfe in Österreich, in Höhe von 767 Millionen Euro. Einen großen Teil der Summe sollen laut AUA rückzahlbaren Kredite ausmachen, der andere Teil seien Zuschüsse. Die Verhandlungen zwischen dem Lufthansa-Management und den Regierung in beiden Ländern dauern an.

Österreich will Hilfen nur an Gegenleistungen knüpfen. Im Fokus stehen Garantien für den Standort und den Ausbau des Flughafens Wien zum Langstrecken-Drehkreuz. Der Agentur APA zufolge hat Österreichs Finanzminister Gernot Blümel für Freitagnachmittag zu einem innerpolitischen Meinungsaustausch zum Thema „Standort Luftfahrt in Österreich“ geladen.

Zudem würden sich im Finanzministerium die Spitzen von Gewerkschaften, das Management von Flughafen Wien und AUA sowie Vertreter der Staatsholding Öbag und der Finanzierungsgesellschaft Cofag versammeln. Entscheidungen seien keine zu erwarten.

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