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Flugpreise Lufthansa bleibt im Visier des Kartellamtes

Das Bundeskartellamt ist nach der Air-Berlin-Pleite Beschwerden von Reisenden nachgegangen. Die Preise der Lufthansa bleiben weiter unter Beobachtung.

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Kartellamt lässt Lufthansa nicht vom Haken Quelle: imago/DeFodi

Köln Das Bundeskartellamt nimmt die Entwicklung von Flugpreisen in Deutschland weiter unter die Lupe. Dies gelte vor allem für Strecken, bei denen die Lufthansa keinen nennenswerten Wettbewerber habe, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt am Dienstag auf einem Reisekongress in Köln. Dies sei noch auf einigen Routen der Fall. „Wir sagen nicht, dass auf dem deutschen Flugmarkt alles gut ist, und wir wissen, dass die Lufthansa noch auch manchen Strecken als Monopolist fliegt“, sagte Mundt.

Das Bundeskartellamt hatte nach der Pleite von Air Berlin auf Beschwerden von Reisenden hin die Preise bei Lufthansa und ihrer Billigtochter Eurowings für innerdeutsche Flüge vom Herbst 2017 unter die Lupe genommen. Das Amt hatte dann im Mai erklärt, es habe zwar einen Preisanstieg von 25 bis 30 Prozent ermittelt, dieser rechtfertige aber nicht, ein Verfahren wegen Missbrauchs einer monopolähnlichen Marktstellung einzuleiten. Die Lufthansa hatte die Angaben des Kartellamts über den Umfang von Preiserhöhungen angezweifelt.

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