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Flugverkehr United Airlines verdient trotz 737-Max-Krise deutlich mehr

Der Ausfall von Boeing-Maschinen belastet die Fluggesellschaften international. United Airlines Zahlen glänzen aber trotz anhaltender Probleme.

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United Airlines konnte seinen Gewinn im vierten Quartal steigern. Quelle: Reuters

Der brummende Flugverkehr beschert United Airlines trotz anhaltender Probleme mit Boeings Krisenjet 737 Max weiter gute Geschäfte. Im vierten Quartal stieg der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um 39 Prozent auf 641 Millionen Dollar (578 Mio Euro), wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz kletterte um rund vier Prozent auf 10,9 Milliarden Dollar.

United Airlines machte im Quartalsbericht zunächst keine Angaben dazu, wie stark der Ausfall von Boeings nach zwei verheerenden Abstürzen mit Startverboten belegten 737-Max-Jets die Bilanz belastete. United ist neben Southwest und American Airlines eine von drei US-Fluglinien, die den Typ des Unglücksjets in der Flotte haben. Das Unternehmen hatte zuvor schon vor hohen Sonderkosten gewarnt.

Der Flugzeugbauer Boeing hat unterdessen bekannt gegeben, dass die Aufsichtsbehörden das Flugverbot für die 737 Max wohl nicht vor Juni oder Juli aufheben werden. Die US-Flugaufsicht FAA wir nach Ansicht des Konzerns nicht vor Juni oder Juli die Starterlaubnis verfügen, gab der Konzern am Dienstagabend bekannt und bestätigte damit eine Meldung des TV-Senders CNBC.

„Wir informieren unsere Kunden und Lieferanten darüber, dass wir derzeit davon ausgehen, dass das Startverbot der 737 Max Mitte 2020 enden wird“, erklärte Boeing in einer Mitteilung. Grund sei auch die „rigorose Prüfung“ der Aufsichtsbehörden. Weitere Informationen will Boeing beim Quartalsbericht kommende Woche liefern.

Sollte sich die Erwartung bestätigen, könnten die betroffenen Boeing-Maschinen auch während der Hochsaison nicht abheben. Von so einer langen Pause war der Hersteller nicht ausgegangen. Die Boeing-Aktie reagierte umgehend auf den Bericht und rutschte mehr als fünf Prozent ins Minus. Angesichts der starken Kursbewegungen wurden die Papiere sogar zeitweise vom Handel ausgesetzt.

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