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Freixenet Teil der Eigentümer will spanische Sektfirma an Oetker verkaufen

Exklusiv

Zwei der drei Familien, denen der spanische Sekthersteller Freixenet gehört, wollen ihre Anteile an den Bielefelder Lebensmittelkonzern Oetker verkaufen.

Freixenet Quelle: dpa

Wie die WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen am Freixenet-Sitz in Sant Sadurní d’Anoia bei  Barcelona erfuhr, hat der Aufsichtsrat von Freixenet am vergangenen Montag ein konkretes Angebot der Oetker-Tochter Henkell (Henkell trocken, Söhnlein Brilliant) beraten und die Zustimmung zum Verkauf von insgesamt 58 Prozent der Unternehmensanteile an den deutschen Wettbewerber gegeben. Henkell erklärte auf Anfrage dazu,  „während des laufenden Vorgangs“  stehe das Unternehmen „nicht für weiterführende Informationen zur Verfügung“.

Fakten zu Sekt & Co.

Gerüchte über eine geplante Übernahme von Freixenet durch Henkell gibt es seit einigen Tagen. Dazu hatte die Henkell-Tochter bisher lediglich erklärt: „Zur Zeit befinden wir uns in Sondierungsgesprächen über eine mögliche Zusammenarbeit der beiden Unternehmen.“

Die nun angebotenen 58 Prozent von Freixenet gehören dem Vize- und Finanzchef des Unternehmens Enrique Hevia Ferrer, dem Aufsichtsratsvorsitzenden José Luis Bonet sowie deren Familien. Allerdings liegen die beiden Stämme im Streit mit Freixenet-Chef Pedro Ferrer und dessen Familie.

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Diese halten mit 42 Prozent den größten Anteil an Freixenet, besitzen ein Vorkaufsrecht an den übrigen 58 Prozent und haben mit Banken Gespräche über eine Kredit zum Erwerb dieser Anteile begonnen.

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