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Gardeur Insolventer Hosenhersteller muss Stellen streichen

Der Hosenhersteller Gardeur ist seit Anfang Oktober insolvent. In der Zentrale in Mönchengladbach müssen 230 Mitarbeiter um ihren Job bangen. Noch hofft der Insolvenzverwalter auf einen Investor.

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Zurzeit betreibt Gardeur in Mönchengladbach noch praktisch alle Schritte beim Produktentwurf selbst Quelle: Mareen Fischinger

Mönchengladbach Der insolvente Hosenhersteller Gardeur plant einen Stellenabbau in seiner Zentrale in Mönchengladbach. „Es sind Kündigungen zu erwarten“, sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag. Grund dafür seien die starken Umsatzrückgänge der vergangenen Monate. Wie viele der bislang noch 230 Stellen in der Firmenzentrale genau in Gefahr sind, konnte die Sprecherin nicht sagen. Die „Rheinische Post“ hatte zuvor darüber berichtet.

Gardeur hatte Anfang Oktober Insolvenz anmelden müssen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Biner Bähr hofft jedoch, noch in diesem Monat einen Investor präsentieren zu können, der das Überleben des Unternehmens sichert. Insgesamt fünf Interessenten seien zuletzt noch in Verhandlung mit Bähr gewesen, sagte die Sprecherin.

Wie viele Arbeitsplätze am Ende gestrichen werden müssen, dürfte auch vom Investor abhängen - und davon, über welche Kapazitäten er selbst verfügt. Zurzeit betreibt Gardeur in Mönchengladbach noch praktisch alle Schritte beim Produktentwurf selbst - vom Design bis zur Modellnäherei.

Insgesamt beschäftigt Gardeur rund 1600 Mitarbeiter. Der größte Teil davon arbeitet allerdings in den nicht von der Insolvenz betroffenen Fabriken in Tunesien.

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