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Gastgewerbe Hotels und Gaststätten blicken pessimistisch aufs Weihnachtsgeschäft

Der Branchenverband fordert eine Verlängerung der staatlichen Hilfen um drei Monate bis Ende März 2022. Unter anderem Eventcaterer gehören nach wie vor zu den Verlieren.

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Von Januar bis Oktober 2021 betrage das Minus durchschnittlich knapp 29 Prozent gegenüber 2019. Quelle: dpa

Hotels und Gaststätten sind einer Umfrage zufolge immer noch ein gutes Stück vor ihren Umsätzen aus der Zeit vor der Corona-Krise entfernt. Der Branchenverband Dehoga forderte am Freitag vor dem Hintergrund von Rekord-Infektionen eine Verlängerung der staatlichen Hilfen um drei Monate bis Ende März 2022. Weil aber gerade erst über die nächste Regierung verhandelt wird, ist kurzfristig dazu mit keiner Entscheidung zu rechnen.

Positiv zu werten sei, dass die Kurzarbeitergeld-Regelung zu den bestehenden Konditionen bis zum 31. März 2022 verlängert werden solle, sagte Dehoga-Präsident Guido Zöllick. „Dies ist elementar wichtig für die Arbeitsplatzsicherung in unserer Branche.“ Konsequent wäre es, auch die Überbrückungshilfe III zu verlängern. Dahinter verbergen sich Fixkosten-Zuschüsse für Unternehmen, die stark unter der Pandemie leiden.

Laut Dehoga haben Hotels und Restaurants im Oktober sieben Prozent weniger umgesetzt als im Vorkrisenjahr 2019. Von Januar bis Oktober 2021 betrage das Minus durchschnittlich knapp 29 Prozent gegenüber 2019. Verlierer seien weiterhin Tageshotels, Eventcaterer und Betriebsgastronomen. Andere Betriebe spürten dagegen durchaus wieder eine starke private Nachfrage, auch dank vieler Touristen.

In der Dehoga-Umfrage, an der sich Anfang November gut 4000 Betriebe beteiligt haben, gaben knapp 48 Prozent an, negativ oder sogar sehr negativ auf das wichtige Weihnachtsgeschäft zu schauen. Grund dafür sei die aktuelle Buchungslage. Knapp 19 Prozent seien positiv gestimmt für die letzten Wochen des Jahres, 33 Prozent neutral.

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