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Geheime Planzahlen Karstadt will Gewinn bis 2016 verdoppeln

Exklusiv

Der krisengeschüttelte Warenhaus-Konzern Karstadt hat sich ehrgeizige Gewinnziele gesetzt.

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Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen Quelle: dpa

Laut der vertraulichen Mittelfristplanung, die in Teilen der WirtschaftsWoche vorliegt, will das 2010 vom deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen aus der Insolvenz übernommene Unternehmen bis zum Geschäftsjahr 2015/16 den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf rund 272 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Der Umsatz soll in den kommenden fünf Jahren um insgesamt knapp eine halbe Milliarde Euro auf 3,711 Milliarden Euro zulegen.

Allerdings gelten die Planzahlen nach Informationen der Wirtschaftswoche selbst unter Karstadt-Aufsichtsräten zumindest von 2013 an als „sportlich“. Das liegt unter anderem am noch bestehenden Sanierungsbedarf mit den verbundenen Kosten. So wurden bislang 22 Filialen umgebaut und modernisiert. Insgesamt betreibt Karstadt aber 120 Sport- und Warenhäuser, von denen viele stark sanierungsbedürftig sind. Angesichts der Aufgabe könnte das Investitionsbudget von 74 Millionen Euro für 2011/12 zu knapp angesetzt sein, mutmaßen Insider. Zugleich rechnet Karstadt mit einem Anstieg der Personalkosten um rund 50 Millionen Euro jährlich.

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