WiWo App Jetzt gratis testen
Anzeigen

Getränkehersteller Pepsico will durch Umbau mehr sparen

Das Unternehmen hat für 2019 einen Gewinnrückgang prognostiziert. Die Gründe dafür sind das gezielte Investment in das eigene Wachstum und ein Sparprogramm.

  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
Der US-Getränkehersteller hat sich ein umfangreiches Sparprogramm verordnet. Quelle: AP

Purchase Einen Tag nach dem enttäuschenden Ausblick des Rivalen Coca-Cola hat auch der Limonaden- und Snackhersteller Pepsico für dieses Jahr einen Gewinnrückgang vorausgesagt. Der Konzern wolle mehr in das eigene Wachstum investieren, weshalb in diesem Jahr die Gewinne zunächst sinken dürften, teilte Pepsico am Freitag bei Vorlage seiner Jahreszahlen 2018 mit.

Zugleich kündigte das Unternehmen für den laufenden Umbau ein verschärftes Sparprogramm mit Werksschließungen an. Das Management geht nun davon aus, dass der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie im Jahr 2019 um ein Prozent sinken dürfte. Längerfristig ist wieder ein Anstieg anvisiert, auch der Umsatz soll aus eigener Kraft wachsen.

Das Sparprogramm, das ursprünglich bis Ende des Jahres laufen sollte, wurde um vier Jahre ausgedehnt. So sollen nun bis 2023 jährlich mindestens eine Milliarde US-Dollar weniger Kosten anfallen – durch die Einführung neuer Technologien, aber auch schlankere Strukturen und automatisierter Prozesse. Für diesen Umbau wiederum dürfte Pepsico bis zum Jahr 2023 insgesamt etwa 2,5 Milliarden Dollar aufwenden.

Pepsi kämpft mit dem stärkeren Dollar sowie höheren Transport- und Aluminiumkosten für die Dosen. Zudem versucht der Konzern, sein schleppendes US-Getränkegeschäft wieder auf Vordermann zu bringen. Dank Preiserhöhungen konnte die Sparte im vergangenen Jahr mehr umsetzen, verdiente aber operativ weniger. Die Snack-Sparte Frito Lay, mit in den USA beliebten Marken wie Tostitos und Doritos, legte zwar auf Jahressicht zu, musste aber im letzten Quartal Absatzeinbußen hinnehmen.

Konzernweit legten die Erlöse bei Pepsico im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 64,7 Milliarden Dollar zu. Ohne Währungseffekte und Zu- und Verkäufe ergab sich ein Plus von fast vier Prozent.

Jetzt auf wiwo.de

Sie wollen wissen, was die Wirtschaft bewegt? Hier geht es direkt zu den aktuellsten Beiträgen der WirtschaftsWoche.
Diesen Artikel teilen:
  • Artikel teilen per:
  • Artikel teilen per:
© Handelsblatt GmbH – Alle Rechte vorbehalten. Nutzungsrechte erwerben?
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%