GfK-Analyse Aldi verliert Umsatz

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Die Billigheimer schwächeln: Laut einer Marktforschungsanalyse macht Aldi weniger Umsatz in Deutschland. Vor allem bei Getränken und Körperpflege-Produkten greifen die Kunden seltener zu.

Aldi-Filiale Quelle: REUTERS

Der Discounter Aldi hat nach einer Analyse des Marktforschers GfK in Deutschland mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen. Laut den Daten, die der WirtschaftsWoche vorliegen, büßte Aldi Süd im ersten Halbjahr 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum 1,4 Prozent Umsatz ein, Aldi Nord verlor sogar 2,5 Prozent. Geringe Verluste gab es demnach auch bei Lidl und Penny. Vor allem beim Verkauf von Körperpflegeprodukten und Getränken würden die Billiganbieter derzeit schwächeln, heißt es in der GfK-Analyse.

Um stattliche sechs Prozent gestiegen sind im Gegensatz dazu die Lebensmittelumsätze der Kölner Supermarktkette Rewe im ersten Halbjahr. Die Zahlen zeigen auch einen deutlichen Abstand zum Wettbewerber Edeka, der laut GfK nur um 1,9 Prozent zulegte.


Als Erklärung für die unterschiedlichen Entwicklungen von Supermärkten und Discountern verweisen die Marktforscher auf das Niedrigzinsniveau, das bei vielen Verbrauchern die Bereitschaft erhöhe, mehr Geld für Güter des täglichen Bedarfs auszugeben, statt zu sparen. Zudem hätten die Discounter die Zahl ihrer Sonderangebote reduziert.

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