Großhandelskonzern Metro verkauft belgisches Geschäft

Der Großhandelskonzern trennt sich von seinen Verluste schreibenden Auslandsmärkten in Belgien. Der Verkauf führt zu einmaligen Kosten von etwa 150 Millionen Euro.

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Der Verkauf habe keine Auswirkungen auf die Prognose im laufenden Geschäftsjahr. Quelle: dpa

Der Großhandelskonzern Metro treibt seinen Umbau voran und trennt sich von seinem Verluste schreibenden Geschäft in Belgien. Der Verkauf an den Investor Bronze Properties sei unterzeichnet und vollzogen worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Düsseldorf mit. Über die finanziellen Details sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Verkauf führe zu einmaligen Kosten von etwa 150 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) soll wiederkehrend um durchschnittlich 20 Millionen Euro steigen, hieß es. Das Immobilienportfolio von elf Standorten bleibe bei Metro.

Das belgische Geschäft, das sich auch verstärkt an den Endverbraucher wendet, steht Metro zufolge seit mehreren Jahren unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Es sei in einem sehr wettbewerbsintensiven Markt tätig, was zu rückläufigen Umsätzen und Verlusten beigetragen habe, erklärte Metro den Verkauf. Der Verkauf habe keine Auswirkungen auf die Prognose im laufenden Geschäftsjahr.

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