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Güterverkehr Verkehr auf Transsibirischer Strecke nach Brückeneinsturz gestoppt

Auf der wichtigen russischen Strecke können durch den Teileinsturz einer Brücke keine Züge mehr fahren. Präsident Putin weist Behördenvertreter zu Notfallmaßnahmen an.

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VTB-Bank-Chef Andrej Kostin ist Mitglied in Putins Partei „Einheitliches Russland“ und gilt als Freund des Präsidenten. Quelle: dpa

Ein Teileinsturz einer Brücke nach heftigem Regen hat den Zugverkehr auf der Transsibirischen Eisenbahnstrecke zwischen Moskau und Wladiwostok zum Erliegen gebracht. Dutzende Züge steckten am Freitag auf der 9289 Kilometer langen Bahnlinie fest. Verletzt wurde aber niemand, als ein Teil der Brücke nahe Nischnjaja Kuenga in der Region Transbaikalien östlich des Baikalsees in sich zusammenfiel.

Präsident Wladimir Putin schaltete sich ein und mahnte Funktionäre, den Betrieb auf der Transsibirischen Strecke fix wiederherzustellen. Sie hätten daraufhin versichert, die Züge im betroffenen Abschnitt in zweieinhalb Tagen wieder in Gang zu setzen, erklärte Putin. Auf dem zweiten Abschnitt solle der Verkehr in fünf Tagen wiederaufgenommen werden.

Putin wies Behördenvertreter auch zu Notfallmaßnahmen an, um eine uneingeschränkte Lieferung von Lebensmitteln und anderen Grundgütern in die vom Ausfall betroffenen Regionen zu gewährleisten.

Unklar ist bislang noch, wie viele Züge von dem Brückeneinsturz betroffen sind. Auf der Strecke fahren auch einige jener Güterzüge, die Container aus China nach Europa bringen.

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