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Handelsholding Neue Führungsriege bei Ceconomy nimmt Gestalt an

Einen neuen Finanzchef hat der Media-Saturn-Mutterkonzern nun offenbar gefunden. Die Suche nach einem neuen Vorstandschef läuft weiter.

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Das Weihnachtsgeschäft wird Mutterkonzern Ceconomy ohne einen neuen Chef bestreiten. Quelle: dpa

Düsseldorf Bei der Elektronikhandelsholding Ceconomy könnte Insidern zufolge bald ein neuer Finanzchef vorgestellt werden. Es gebe einen Kandidaten für den Posten, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der Kandidat solle möglichst rasch der Öffentlichkeit präsentiert werden. Ein neuer Vorstandschef sei indes noch nicht gefunden. Aufsichtsratschef Jürgen Fitschen sei weiter auf der Suche.

Bei dem Mutterkonzern der Elektronikhandelsketten MediaMarkt und Saturn war Vorstandschef Pieter Haas Mitte Oktober ausgeschieden, eigentlich war er bis zum 1. März 2022 bestellt. Finanzchef Mark Frese hatte sich damals entschlossen, im Amt zu bleiben, bis ein Nachfolger gefunden ist.

Dies ist den Insidern zufolge nun der Fall. Über die Laufzeit des Vertrags des neuen Finanzchefs wurde indes zunächst nichts bekannt. Von Ceconomy war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Das Weihnachtsgeschäft läuft damit für Ceconomy ohne einen neuen Chef. Aktionäre hoffen, dass das wichtige Geschäft rund um die Feiertage nicht belastet: „Das operative Geschäft darf durch die Chefsuche nicht gestört werden“, hatte Freenet-Chef Christoph Vilanek jüngst in einem Reuters-Interview gesagt.

Die Hamburger waren im Juni eingestiegen und sind mit einem Anteil von rund 9,1 Prozent drittgrößter Anteilseigner. Vilanek hatte eigentlich darauf gesetzt, dass zunächst ein neuer Vorstandschef benannt wird: „Idealerweise sucht man den Vorstandschef, bevor man den Finanzchef sucht.“

Ceconomy kämpft mit Rückgängen bei Umsatz und Ertrag. Der Erlös war im Geschäftsjahr 2017/18 auf 21,4 (21,6) Milliarden Euro geschrumpft, die Holding rechnet für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem operativen Ertrag (Ebit) von rund 400 Millionen Euro – knapp 100 Millionen Euro weniger als im Jahr zuvor. Detaillierte Zahlen für das abgelaufene Jahr will Ceconomy am Mittwoch vorlegen.

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