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Handelskonzern Haniel-Vertreter Florian Funck will sich aus Metro-Aufsichtsrat zurückziehen

Großaktionär Kretinsky kann bald einen Vertreter in das Kontrollgremium des Handelskonzerns entsenden: Denn dort wird nun ein Platz frei.

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Im Aufsichtsrat des Handelskonzerns wird es Veränderungen geben. Quelle: dpa

Die Tür zum Metro-Aufsichtsrat könnte sich bald für einen ersten Vertreter des Großaktionärs Daniel Kretinsky öffnen. Denn in dem Kontrollgremium des Düsseldorfer Handelsriesen wird ein Platz frei: Der Vertreter des bisherigen Großaktionärs Haniel, Florian Funck, will sich aus dem Metro-Aufsichtsrat zurückziehen, wie ein Haniel-Sprecher am Montag auf Anfrage bestätigte.

Denn Haniel wird ab Mittwoch nur noch mit rund 2,7 Prozent an Metro beteiligt sein. „Das ist eine Angelegenheit des Aufsichtsrats“, sagte ein Metro-Sprecher.

Kretinsky wird am Mittwoch fast alle verbliebenen Metro-Aktien von der Duisburger Familien-Holding übernehmen und damit seinen Anteil auf 29,99 Prozent ausbauen. Er bleibt damit knapp unter der Schwelle für ein erneutes Übernahme-Angebot. Kretinskys Investment-Gesellschaft EPGC hatte im Zuge der Aufstockung bereits bekräftigt, sie strebe eine „angemessene Vertretung im Aufsichtsrat der Metro AG an“.

Eine erste Übernahme-Offerte Kretinskys für den Düsseldorfer Handelskonzern war im August auch am Widerstand anderer Großaktionäre gescheitert. Kretinsky, der im vergangenen Jahr zusammen mit seinem Investment-Partner Patrik Tkac bei Metro eingestiegen war, wollte den Konzern ganz schlucken und letztlich von der Börse nehmen.

Dazu hatte er 16 Euro pro Stammaktie geboten. Aufsichtsrat, Management und zwei Großaktionäre des Düsseldorfer Konzerns hatten die Offerte indes als zu niedrig abgewiesen – aktuell sind die Papiere rund 14,91 Euro wert. Nun baut Kretinsky seinen Anteil aber erneut aus und stärkt damit als größter Einzelaktionär seinen Griff um Metro. Die beiden anderen Großaktionäre Beisheim und Meridian verfügen zusammen über 20,63 Prozent der Aktien.

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