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Handelskonzern Metro-Aktionäre verbünden sich

Die Großaktionäre Beisheim und Meridian haben ihr Bündnis besiegelt. Damit durchkreuzen sie die Pläne des tschechischen Investors Kretinsky.

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Die Großaktionäre Meridian und Beisheim bündeln ihre Stimmrechte. Quelle: dpa

Düsseldorf Im Übernahmestreit um den Handelskonzern Metro haben die beiden Großaktionäre Beisheim und Meridian einer Mitteilung zufolge ihr angekündigtes Bündnis umgesetzt. Die beiden Aktionäre hätten ein Stimmrechtspool gebildet und kontrollierten nun 20,63 Prozent der Stimmrechte, erklärte Metro am Donnerstag in einer Pflichtmitteilung.

Meridian und Beisheim hatten am Montagabend erklärt, sie wollten ihre Stimmrechte bündeln und damit ihre Interessen als Metro-Aktionäre besser durchsetzen. Beide Investoren wollten bei entsprechenden Kaufgelegenheiten ihre Anteile an der Metro schrittweise weiter ausbauen. Die Übernahme-Offerte des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky von 16 Euro pro Metro-Stammaktie hatten sie als zu niedrig abgelehnt.

Kretinsky, der im vergangenen Jahr zusammen mit seinem Investment-Partner Patrik Tkac bei Metro eingestiegen war, will den Konzern ganz übernehmen. Seine insgesamt rund 5,8 Milliarden Euro schwere Übernahme-Offerte läuft noch bis zum 7. August. Er hat sie an eine Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent der Stammaktien geknüpft.

Kretinskys Investmentgesellschaft EPGC kommt auf dem Weg zu diesem Ziel aber kaum voran. Sie habe sich bis Mittwochabend Zugriff auf rund 33,28 Prozent der Stammaktien gesichert, teilte sie am Donnerstag im Internet mit. In der letzten Mitteilung vom Vortag lag der Anteil bei 33,18 Prozent. Durch das Bündnis der Großaktionäre dürfte es für Kretinsky sehr schwer werden, mit seiner Offerte von 16 Euro pro Stammaktie die angestrebte Schwelle zu erreichen.

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